Uno will nationale Aktionspläne gegen gewalttätigen Extremismus

  • Freitag, 8. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 8. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 8. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Aussenminister Didier Burkhalter (links) und UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zur Prävention von gewalttätigem Extremismus in Genf am 8. April 2016.

    Uno will nationale Aktionspläne gegen gewalttätigen Extremismus

    Prävention war das grosse Schlagwort der internationalen Konferenz, die die Schweiz und die Uno in Genf organisiert haben. Uno-Generalsekretär Ban-ki Moon unterstrich dabei, wie wichtig nationale und internationale Aktionspläne seien.

    Bundesrat Didier Burkhalter präsentierte, welchen Beitrag die Schweiz leiste.

    Barbara Colpi

  • Wolfgang Krach, Chef der Süddeutschen Zeitung. Er kennt die Quelle.

    Schutz für die Quelle der «Panama Papers»

    Ein internationales Journalistenkonsortium um die «Süddeutsche Zeitung» hat 214'000 Briefkastenfirmen in Panama aufgedeckt. Wolfgang Krach ist der Chefredaktor der Süddeutschen Zeitung. Er spricht von Druckversuchen auf die Zeitung, damit diese die Quelle der «Panama Papers» preisgebe.

    Das Gespräch.

    Isabelle Jacobi

  • Die Grande Moschee de Lyon wurde von Saudiarabien finanziert.

    Über den saudischen Einfluss in Frankreich

    In Frankreich leben zwischen fünf bis acht Millionen Muslime. Die genaue Zahl ist unbekannt. Die strikte Trennung von Staat und Kirche verbietet es, die Bevölkerung nach Religionszugehörigkeit zu erheben. Das Laizismusgesetz untersagt auch die Finanzierung religiöser Gemeinden.

    Deshalb erhalten viele islamische Gemeinden Geld aus dem Ausland - auch aus Saudiarabien.

    Charles Liebherr

  • Eine Moschee im Tiroler Dorf Telfs in West-Österreich.

    Islam-Auslandfinanzierung ist in Österreich verboten

    In Österreich leben 600'000 Muslime, was rund sieben Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. Ende März ist ein umstrittenes Islamgesetz in Kraft getreten. Es verbietet die Finanzierung muslimischer Gemeinden durch andere Staaten. Bisher wurden diese grössenteils aus dem Ausland finanziert.

    Joe Schelbert

  • Befürworter der Anti-Islam-Bewegung «Gegen die Islamisierung des Abendlandes» während einer Demonstration in Dresden.

    «Der Nährboden für Gewalt wird in Schriften und Predigen gelegt»

    Während in Österreich Muslime viele Pflichten haben und kontrolliert werden, herrscht in Frankreich völlige Religionsfreiheit. Frankreich weiss nicht einmal, wieviele Muslime im Land leben.

    Wie ist die Situation in Deutschland? Gespräch mit dem deutschen Verfassungsschützer und Islamwissenschaftler Benno Köpfer.

    Isabelle Jacobi

  • In der Schweiz wechseln im Schnitt jeden Tag rund 3000 Menschen die Stelle. Bild: Mitarbeiterin im Callcenter.

    Gesunder Arbeitsmarkt in der Schweiz

    Etwas mehr als 150'000 Arbeitslose und eine Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent. Das meldet das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Der flexible Arbeitsmarkt und das liberale Arbeitsrecht seien verantwortlich, dass es in der Schweiz relativ wenig Arbeitslose gebe.

    Die Gewerkschaften hingegen warnen vor einer zunehmenden «Hire and Fire»-Politik der Unternehmen.

    Klaus Bonanomi

  • Alain Berset spricht von einer teuren Utopie.

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Umstrittene Utopie

    Jede Person in der Schweiz soll künftig ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. So verlangt es eine Volksinitiative, über die am 5. Juni abgestimmt wird. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab: Es schade der Wirtschaft, viele Menschen würden ihren Job an den Nagel hängen.

    Die Initianten machen den Test und verlosen ein Grundeinkommen für ein Jahr.

    Gaudenz Wacker

  • Seit Wochen fordert Italien die Wahrheit im Fall Giulio Regeni. Besonders eindrücklich tut dies seine Mutter (links).

    Mordfall Regeni: Misstrauen zwischen Italien und Ägypten

    Eine Delegation ägyptischer Beamter besucht derzeit Rom: Der Grund heisst Giulio Regeni. Der erst 28jährige Student Regeni war im Januar mit Spuren schwerster Folter in der Nähe von Kairo tot aufgefunden worden.

    In Italien vermuten alle, der ägyptische Geheimdienst ist für den Mord verantwortlich. Kairo streitet das ab. Das Verhältnis der beiden Staaten ist belastet.

    Franco Battel

  • Flüchtlinge in Istanbul.

    Schleppergeschäfte in Istanbul

    Die Flüchtlingszahlen gehen zurück - knapp eine Woche nach der Umsetzung des europäisch-türkischen Flüchtlingspaktes. Wirken die Zwangsrückführungen bereits? Luise Sammann hat sich in Istanbul unter Syrern umgehört.

    Luise Sammann