Unterschiedliche Wege für Schweizer Geiseln in Libyen

  • Montag, 22. Februar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 22. Februar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 22. Februar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Schicksalsgemeinschaft von Rachid Hamdani und Max Göldi ist beendet: Der eine darf Libyen verlassen, der andere muss ins Gefängnis.

Weitere Themen:

Die Lufthansa wird bestreikt: Hunderte von Flügen sind schon ausgefallen.

Ist Gordon Brown ein Wüterich? Vorwürfe an den britischen Premier.

Heute jährt sich Frédéric Chopins Geburtstag zum 200. Mal: Wir erklären das Phänomen seiner Musik.

Beiträge

  • Hektische Entwicklung in der Libyen-Affäre

    Nach monatelangem Verhandeln, Ringen und Warten in der Schweizer Botschaft in Tripolis ist Rachid Hamdani offenbar ein freier Mann. Der andere Schweizer, Max Göldi, musste dagegen seine Haftstrafe antreten. Göldi stellte sich der Polizei und wurde in ein Gefängnis gebracht.

    Philipp Burkhardt

  • Solidarität mit der Schweiz?

    Die Staatsaffäre zwischen der Schweiz und Libyen beschäftigt auch die Aussenminister der EU-Staaten . Wie sieht die Affäre zurzeit aus Brüsseler Sicht aus?

    Die Frage geht an unseren Korrespondenten in Brüssel, Urs Bruderer.

    Hans Ineichen

  • Lufthansa will Piloten auf dem Rechtsweg zurück ins Cockpit zw...

    Der Kranich im Logo der Lufthansa hat derzeit gestutzte Flügel. Seit heute früh streiken in Deutschland nämlich rund 4'000 ihrer Piloten. Hunderte von Flügen sind ausgefallen

    Die Piloten wehren sich gegen ausländische Konkurrenz und wollen die Lufthansa zum Einlenken zwingen. Diese will jetzt zum Gegenschlag ausholen.

    Ursula Hürzeler

  • Vorwürfe gegen Premier Brown beschäftigen die Briten

    Am letzten Samstag hatte der britische Premier Gordon Brown die Wähler um eine zweite Chance gebeten. Inoffiziell war das der Auftakt zum Wahlkampf.

    Zusätzlich zu den politischen Imageproblemen, die Brown schon länger hat, wird ihm jetzt auch noch vorgeworfen, er habe Angestellte in Downing Street 10 abscheulich behandelt und eingeschüchtert.

    Martin Alioth

  • Jemen tut sich schwer mit Reformen

    Jemen, der Staat an der Südspitze der arabischen Halbinsel, steht im Zentrum der internationalen Terror-Abwehr. Der Staat könne auf Unterstützung im Kampf gegen Al-Kaida zählen, hiess es im Januar an einer Konferenz in London, müsse aber reformbereit sein.

    Dass es Reformen in Jemen schwer haben, zeigt die Diskussion um eine Heraufsetzung des minimalen Heiratsalters von 15 auf 17. Radikal-islamische Kreise wehren sich dagegen. Noch immer werden in dem ärmsten Land der arabischen Welt tausende von Mädchen zwangs-verheiratet, oft sogar noch weit unter 15 Jahren.

    Fredy Gsteiger

  • Zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin

    Der polnische Komponist ist der unbestrittene romantische Meister des Klaviers, der Poet der 88 Klaviertasten. Das sahen die Zeitgenossen schon so und das gilt noch immer. Zu Chopins 200. Geburtstag wollten wir wissen, weshalb Chopins Musik so einfach klingt und doch so schwierig zu spielen ist.

    Musikredaktor Norbert Graf hat mit einem Profi gesprochen, mit dem polnischen Pianisten Tomasz Herbut, Dozent an der Berner Hochschule der Künste.

    Norbert Graf

  • Der blockierte Kongress in den USA

    Die USA scheinen unregierbar geworden zu sein. Da gibt es eine Gesundheitsreform, die im Sande zu verlaufen droht. Senatoren blockieren aus lauter Eigennutz den politischen Betrieb und der Kongress, das Parlament in Washington, ist tief gespalten.

    Es scheint, als ob der Satz vom «Kranken Mann am Bosporus», der das Ottomanische Reich vor dem Zerfall charakterisierte, oder das Wort von der «deutschen Krankheit», dem Reformstau im Deutschland der 1990er Jahre nun auch für die USA Gültigkeit haben.

    Peter Voegeli

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi