Unterstützung für neue Afghanistan-Strategie

  • Dienstag, 31. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 31. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 31. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Den Haag haben die Vertreter aus 70 Staaten nach einer neuen Strategie für Afghanistan gesucht. Es herrschte Einigkeit, dass die von den USA vorgeschlagene Strategie unterstützt werden muss.

Weitere Themen:

Das schreckliche Geschäft mit Flüchtlingen aus Schwarzafrika.

Beim Zürcher «Tages-Anzeiger» kommt es zu einem Wechsel auf dem Chefredaktoren-Posten.

Echo-Dossier: Ab Donnerstag debattieren die 20 grösssten Industriestaaten in London über weitere Massnahmen gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise. Unter dem Wirtschafts-Einbruch leiden Schwellen- und Entwicklungsländer ganz besonders.

Beiträge

  • Neuer Anlauf für Afghanistan

    Sieben Jahre nach dem Sturz der Taliban hat sich die internationale Gemeinschaft trotz aller Rückschläge in Afghanistan zur neuen US-Strategie für die Überwindung des blutigen Konflikts bekannt. Dies wurde an der Uno-Konferenz in Den Haag klar.

    Casper Selg / Fredy Gsteiger

  • Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

    Im Mittelmeer sind 200 Flüchtlinge auf der Flucht nach Europa ertrunken. Ihre völlig überfüllten Schiffe kenterten in schwerer See.

    Seit Jahren machen sich Afrikanerinnen und Afrikaner auf der Flucht vor Armut und Hunger auf den Weg nach Europa. Dabei müssen sie das Mittelmeer überqueren und das tun sie meist in seeuntauglichen und, oder völlig überfüllten Booten. Viele kentern und die Flüchtlinge ertrinken. Niemand weiss wie viele es jedes Jahr sind.

    Esther Saoub (ARD)

  • Finma gibt sich gute Noten

    Die Finanzmarktaufsicht (Finma) gibt sich trotz der harten Attacken von Politik und Öffentlichkeit gute Noten. Sie habe ihren Auftrag in der Finanzkrise erfüllt, mit einem Vorbehalt jedoch. 

    Unzufrieden zeigte sich Finma-Präsident Eugen Haltiner an der Jahresmedienkonferenz damit, dass die Behörde Hinweise auf die Finanzkrise nicht rechtzeitig erkannte.

    Susanne Giger

  • Strehle und Eisenhut neue Tagi-Chefredaktoren

    Der Zürcher «Tages-Anzeiger» erhält eine neue Chefredaktion: Res Strehle und Markus Eisenhut übernehmen gemeinsam den Posten von Peter Hartmeier.

    Casper Selg im Gespräch mit Res Strehle

  • Tschechische Glasindustrie leidet massiv

    Im Zuge der globalen Finanzkrise gerät die tschechische Glasindustrie unter Druck. Die Verkaufszahlen brechen ein, Dutzende Firmen müssen schliessen, Tausende Glasarbeiter verlieren ihren Job.

    Was der Schweiz die Uhren, sind Tschechien Kristallgläser: die Glasindustrie gehört zu den traditionsreichsten Wirtschaftszweigen Böhmens. Seit über 600 Jahren wird dort edles Glas hergestellt, das weltweit gefragt ist. Oder war.

    Marc Lehmann

  • Bienensterben hat auch menschliche Ursachen

    Auch im vergangenen Winter sind in der Schweiz wieder viele Bienenvölker eingegangen, wenn auch weniger als noch im Jahr zuvor.

    Dass die Zahl der Bienenvölker in der Schweiz in zehn Jahren um über 20 Prozent abgenommen hat, ist allerdings nicht nur die Folge ihrer Krankheiten. Es liegt auch an den Imkern. Beziehungsweise am schwindenden Interesse an der Bienenzucht.

    Toni Koller

  • Krise trifft arme Länder besonders hart

    Von der Wirtschaftskrise betroffen sind nicht nur die grossen Industrienationen. Im Gegenteil. Die Schwellen- und Entwicklungsländer trifft es besonders hart.

    Das Wachstum der letzten Jahre hat dort für viele die Hoffnung bedeutet, der Armut entfliehen zu können. Nun aber heisst die Aussicht auch für sie wieder «ein Leben ohne Arbeit».

    Priscilla Imboden

  • Krise trifft Kupfer-Arbeiter in Sambia

    In Sambia sind die Spuren der Wirtschaftskrise besonders sichtbar. So etwa im «Kupfergürtel» dieses Landes mitten im südlichen Afrika.

    Seit fast einem Jahrhundert wird das rote Metall im Norden von Sambia abgebaut. Der Bergbau hat ein halbes Dutzend Städte entstehen lassen, sozusagen ein «afrikanisches Ruhrgebiet» in dem sonst wenig entwickelten Land. In den letzten Jahren hat die enorme globale Nachfrage nach Kupfer den Preis fast verdreifacht und der Region einen Boom beschert. Der ist nun vorbei.

    Ruedi Küng

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli