Vorgezogene Präsidentenwahl in Georgien

  • Donnerstag, 8. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 8. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 8. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Nach massiven Protesten der Opposition und der Verhängung des Ausnahmezustands hat der georgische Staatspräsident Michail Saakaschwili vorgezogene Präsidentenwahlen angekündigt.

Weitere Themen:

In Deutschland stehen die ersten Güterzüge still.

Der so genannte Sterbetourismus löst Empörung aus.

Der Komplott-Verdacht im Fall Roschacher wird weiter entkräftet.

Beiträge

  • Saakaschwili zieht Wahl in Georgien vor

    Georgiens Staatschef Michail Saakaschwili hat die Präsidentenwahl vorgezogen. Mit seiner Ankündigung kam er der Forderung der seit Tagen gegen seine Politik demonstrierenden Opposition nach. Wegen der Proteste hatte Saakaschwili den Ausnahmezustand verhängt.

    Der einstige Hoffnungsträger der georgischen Bevölkerung ist selbst zum verhassten Machthaber geworden: Saakaschwili liess die Demonstrationen brutal niederschlagen. Was fordern die Demonstranten genau?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Uwe Halbach von der Stiftung Wissenschaft und Politik

  • Erste deutsche Güterzüge stehen still

    Die Lokführergewerkschaft GDL hat im Lohnstreit mit der Deutschen Bahn einen landesweiten 42-Stunden-Streik im Güterverkehr begonnen. Es ist das erste Mal, dass die Streiks den Güterverkehr treffen.

    Viele Unternehmen haben sich schon seit längerem auf den Ausfall von Zügen eingestellt. Die vom Streik in Mitleidenschaft gezogenen Häfen, Städte und Firmen verlagern Transporte von der Schiene auf die Strasse.

    Fritz Dinkelmann

  • Soll der Sterbetourismus verboten werden?

    Die Sterbehilfe-Organisation Dignitas bietet im Gegensatz zu Exit ihre Dienste auch Leuten aus dem Ausland an. Doch die Suche nach einem Ort zum Sterben wird immer schwieriger.

    Die Sterbehilfe für zwei Deutsche auf einem Parkplatz im Kanton Zürich ist in der Schweiz und in Deutschland auf scharfe Kritik gestossen.

    Es stellt sich die Frage, warum so viele Sterbewillige in die Schweiz reisen. Die jüngsten Ereignisse haben eine hitzige Diskussion darüber ausgelöst, ob der so genannte Sterbetourismus verboten werden sollte.

    Urs Bruderer

  • Komplott-Verdacht im Fall Roschacher weiter entkräftet

    Der Komplott-Verdacht im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Bundesanwalt Valentin Roschacher ist weiter entkräftet worden. Ein Gutachten hat gezeigt, dass sämtliche Notizen und Bemerkungen auf den verdächtigen Flip-Charts von Bankier Oskar Holenweger stammen und nicht von Drittpersonen.

    Ist damit auch die Komplott-Theorie in sich zusammengefallen?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Rolf Camenzind

  • Republikaner Giuliani erhält ungewöhnliche Unterstützung

    Der ultrakonservative US-Fernsehprediger Pat Robertson macht sich für den republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten Rudy Giuliani stark. Robertson ist bekannt für seine scharfen Angriffe gegen Homosexuelle, Linke und Feministinnen.

    Sie waren seiner Meinung nach Schuld daran, dass 9/11 als Strafe Gottes über Amerika gekommen war.

    Nun unterstützt Robertson ausgerechnet Giuliani, der sich von allen republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten am liberalsten zu den Themen Abtreibung und Homosexualität äussert.

    Peter Voegeli

  • Schlechte Noten für die Schweiz bei Gleichstellung

    In den skandinavischen Ländern ist die Gleichberechtigung am weitesten fortgeschritten. Das geht aus einer Erhebung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Genf hervor. Sie stützt sich auf Untersuchungen in 128 Ländern.

    Die Schweiz rutschte um zwölf Ränge auf Platz 40 ab. Damit liegt sie hinter Staaten wie Kuba, Lesotho oder Weissrussland.

    Beat Soltermann

  • Afrika im Clinch zwischen Energie und Nahrung

    Der Schwarze Kontinent will Nahrungsmittel wie Soja, Mais und Zucker für die Herstellung von Treibstoffen anpflanzen. Biotreibstoffe seien eine der grössten Chancen für Afrika, sind Firmen und führende afrikanische Politiker überzeugt. Unterstützung erhalten sie aus Europa, Asien und den USA.

    Doch anders als Industrie und Politik sind Afrikas Bauern nicht nur erfreut über diese Entwicklung.

    Ruedi Küng

  • Heilige zu Gast im Landesmuseum

    Im Mittelalter suchten die Menschen Zuflucht bei Heiligen. Deshalb florierte auch der Handel mit Heiligenfiguren. Das Schweizerische Landesmuseum rückt die Holzskulpturen nun ins rechte Licht.

    Erstmals wird der international bedeutende Bestand an 400 Heiligenskulpturen umfassend gezeigt.

    Nadja Fischer

Autor/in: Simone Fatzer