VW einigt sich mit der US-Justiz

  • Donnerstag, 21. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 21. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 21. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Ein Vergleich in letzter Minute: VW einigt sich im Dieselskandal mit den US-Behörden.

    VW einigt sich mit der US-Justiz

    Im Skandal um manipulierte Abgaswerte hat sich der Autobauer Volkswagen mit den US-Behörden geeinigt. Laut dem zuständigen Richter ist vorgesehen, dass VW einen Grossteil der betroffenen Autos zurückkauft oder repariert. Zudem sollen die Autobesitzer eine Entschädigung erhalten.

    Beat Soltermann

  • Per Ende März waren über 39'000 Personen im Alter über 50 Jahren arbeitslos. Es zeigt sich eine neue Entwicklung: Seit dem letzten Sommer verlieren gerade ältere Männer überdurchschnittlich häufig ihre Arbeit. Die Gründe dafür kennt der Bund noch nicht.

    Ältere Arbeitnehmende als «unverzichtbare Ressource»?

    Die Zahl über 50jähriger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird in den kommenden Jahren zunehmen.

    Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat deshalb die Sozialpartner und die Kantone an einen Runden Tisch berufen.Für ältere Menschen, die arbeitslos werden, ist es schwierig, eine neue Stelle zu finden. Die Zürcher Firma Visberg hat sich auf die Vermittlung über 65-Jähriger spezialisiert. Das Gespräch mit Geschäftsführerin Brigitte Gubser.

    Matthias Heim und Samuel Wyss

  • Blatter wollte Fussball-Fan Nkurunziza vom Präsidentenstuhl weglocken: «Lass doch diese dritte Amtszeit, komm lieber zur Fifa.» Bild: Sepp Blatter bei der Präsentation des Buches von Thomas Renggli.

    Sepp Blatter – im Auftrag des Bundesrates in Burundi

    Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter sollte vor einem Jahr helfen, Pierre Nkurunziza, den Präsidenten Burundis, aus dem Amt zu hieven – im Auftrag des EDA. Das berichtet der «Blick». Sepp Blatter nimmt Stellung.

    Gaudenz Wacker

  • Die anstehende Reform des CO2-Emmissionshandels in der EU könnte so gestaltet werden, dass die Industrie mehr Treibhausgase reduzieren müsste als bisher geplant. Einige Unternehmen der Stahlindustrie laufen bereits Sturm gegen solche Pläne.

    Führungsrolle der EU beim Klimaabkommen in Gefahr

    Am Freitag unterzeichnen Vertreterinnen und Vertreter von rund 150 Staaten in New York das Klimaabkommen, das im vergangenen Dezember in Paris ausgehandelt wurde. Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon hofft auf eine rasche Umsetzung. Doch das Beispiel der EU zeigt, dass dies fraglich ist.

    Oliver Geden von der deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik plädierte im Fachmagazin «Nature» für eine neue Hierarchie von Klimapolitik-Zielen. Das Gespräch.

    Thomas Häusler und Samuel Wyss

  • Die Nummer Zwei Brasiliens ist Michel Temer seit 2011, als Vizepräsident von Staatspräsidentin Dilma Rousseff. Er ist ein kein Mann der grossen Worte, aber ein Veteran im politischen Betrieb Brasiliens.

    Wird Brasiliens ewiger Zweiter bald der Erste?

    Im politischen Chaos Brasiliens wird zurzeit kaum einer so intensiv beobachtet wie Vizepräsident Michel Temer. Sollte die amtierende Präsidentin Dilma Rousseff abgesetzt werden, würde er ihr Nachfolger. Nun ist das Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff eingeleitet worden. Ein Portrait.

    Ulrich Achermann

  • Untersuchungen zeigen, dass der serbische Premier Vucic und seine populistisch-konservative Fortschrittspartei in den Medien viel präsenter sind als die Konkurrenten.

    Lehrstück in Sachen Medien-Manipulation

    In Serbien wurde vergangenen Herbst die einst weltbekannte staatliche Nachrichten-Agentur Tanjug geschlossen. Sie hätte privatisiert werden sollen, aber niemand wollte sie kaufen.

    Ein halbes Jahr später existiert die Agentur auf wundersame Art immer noch und spielt eine Rolle bei den Wahlen vom Wochenende.

    Christoph Wüthrich

  • Es gibt heute etwa zehn Mal mehr Katzen als Füchse. Was kann man dagegen tun? Konsequent wäre, deutlich weniger Katzen halten – aber das laut zu sagen trauen sich die meisten Naturschutzorganisationen nicht. Bild: Diese Jagd könnte erfolglos bleiben; der Rabe könnte der Katze überlegen sein.

    Hauskatzen erfolgreich auf Vogeljagd

    Wegen der intensiven Landwirtschaft und der Siedlungsentwicklung verschwinden viele Vogelarten, Eidechsen und weitere Tiere.

    Die 1,5 Millionen Schweizer Hauskatzen verschärfen das Problem: Von Besitzerinnen oder Besitzern weitgehend unbemerkt, töten sie wesentlich mehr Wildtiere als bisher angenommen.

    Christian von Burg

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Markus Hofmann