Waadt: Millionenbetrug bei der Arbeitslosenkasse?

  • Donnerstag, 27. April 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 27. April 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 27. April 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bauunternehmen, die Konkurs gingen, machten der kantonalen Arbeitslosenkasse falsche Angaben zum Anstellungsverhältnis ihrer Arbeitnehmer. Symboldbild.

    Waadt: Millionenbetrug bei der Arbeitslosenkasse?

    Die Arbeitslosenkasse des Kantons Waadt ist vermutlich Opfer eines Millionenbetrugs geworden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen rund 20 Baufirmen sowie zwei Angestellte der Gewerkschaft Unia.

    Barbara Colpi

  • Venezuelas Aussenministerin Delcy Rodriguez: «Um unsere Würde zu wahren, verlassen wir die OAS.»

    Venezuela kehrt Organisation amerikanischer Staaten den Rücken

    In Venezuela protestieren seit Wochen die Menschen gegen die Regierung von Nicolas Maduro. Und die geht mit aller Härte gegen diese Opposition vor. Nun isoliert sich Venezuelas Regierung weiter: Sie will die Organisation amerikanischer Staaten OAS verlassen.

    Anne-Kathrin Mellmann

  • Das besetzte ehemalige «Hotel Plaza» in Athen ist jetzt eine ehrenamtlich betriebene Flüchtlingsunterkunft, in der vor allem Familien wohnen. Bild: © Rodothea Seralidou.

    Gestrandet - im Hotel Plaza in Athen

    Seit der Schliessung der Balkanroute im März 2016 hat sich die Fluchtbewegung stark abgeschwächt. Doch viele Probleme sind geblieben. So sind in Griechenland rund 50'000 Flüchtlinge blockiert; täglich stossen bis 50 neue hinzu.

    Weil die Lage in den staatlichen Lagern prekär ist, leben viele auf der Strasse - oder in besetzten Häusern.

    Franco Battel

  • Für Flüchtlinge gilt in Bulgarien: mit Geld geht’s – ohne ist es sehr hart. Grenzzaun in Lesovo, Bulgarien.

    Bulgarien - Wo man mit Schmiergeld weiterkommt

    Viele Migrantinnen und Migranten wählen von der Türkei aus den Landweg Richtung Bulgarien. Die Grenzwächter dort gelten zwar als besonders brutal, aber das Land scheint passierbar.

    Urs Bruderer

  • Migranten in Decken in einem verfallenen Zolllager in Belgrad, Serbien.

    «75'000 Flüchtlinge sitzen auf der Balkanroute fest»

    Einige Flüchtlinge ziehen mit Hilfe von Schleppern weiter. Viele sitzen jedoch in Athen oder anderswo auf der Balkanroute fest. Offizielle Statistiken fehlen. Wo sitzen wie viele Flüchtlinge fest? Ein Überblick.

    Christoph Wüthrich

  • «Die Grenzwächter haben es richtig genossen, die Hunde auf uns loszuhetzen», sagt ein Asylbewerber. Bild: Grenzzaun zwischen Serbien und Ungarn.

    Am Grenzzaun zwischen Serbien und Ungarn

    Eines der grössten Hindernisse auf der Balkanroute ist die Grenze zwischen Serbien und Ungarn. Die ungarischen Grenzwächter haben den Ruf, besonders brutal mit Flüchtlingen umzugehen. Begegnungen mit Asylsuchenden in Serbien, die Opfer dieser Gewalt geworden sind.

    Christoph Wüthrich

  • György Bakondi, Hauptberater des ungarischen Ministerpräsidenten Victor Orban.

    «Wir haben keine Wahl»

    Die schweren Übergriffe ungarischer Grenzwächter gegen Flüchtlinge sind in unabhängigen Berichten dokumentiert. Die ungarische Regierung ist den Vorwürfen offenbar nicht nachgegangen.

    Toleriert sie die Gewalt gegen Flüchtlinge? Gespräch mit György Bakondi, Premier Viktor Orbans Hauptberater in Sicherheitsfragen.

    Urs Bruderer

  • Österreichs Bundeskanzler Christian Kern nach seiner Einweihung in Wien am 17. Mai 2016.

    Österreich: Von der Willkommens- zur Abschreckungskultur

    Vor drei Jahren noch beklagte der österreichische Aussenminister Sebastian Kurz die mangelnde Willkommenskultur. Und der heutige Bundeskanzler Christian Kern verteilte am Westbahnhof Kleider und Lebensmittel.

    Heute, ein paar 10‘000 Flüchtlinge später, mischt Österreich ganz vorne mit bei der Abschreckung von Migranten.

    Joe Schelbert

  • Je unattraktiver, umso wengier Flüchtlinge? Flüchtlingsmädchen in der Nähe von Idomeni, Griechenland.

    «Minimalstandards werden kalkuliert unterschritten»

    Von Athen bis Österreich sehen sich Migrantinnen und Migranten auf der Balkanroute mit Zäunen, mit Gewalt, mit harten Gesetzen konfrontiert. Einiges davon ist rechtlich umstritten.

    Gespräch mit Oliver Diggelmann, Professor für Völkerrecht an der Universität Zürich und Kenner des komplizierten internationalen Flüchtlingsrechts.

    Roman Fillinger

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber