Warschau im Fokus Brüssels

  • Mittwoch, 13. Januar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 13. Januar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 13. Januar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die EU zieht neue Saiten auf: Zum ersten Mal überprüft sie formell die Rechtsstaatlichkeit in einem ihrer Länder.

    Warschau im Fokus Brüssels

    Dass das polnische Parlament über die Festtage neue, äusserst umstrittene Regeln für das Verfassungsgericht durchgewinkt hat, sorgt in Brüssel für Kritik. Die EU-Kommission will nun den sogenannten Rechtsstaat-Mechanismus anwenden, erstmals in der Geschichte der EU. Was bedeutet das für Polen?

    Oliver Washington

  • «Die breite Kompetenz von Polens Verfassungsgerichts fördert die Achtung vor dem Gesetz nicht», sagt Jolanta Samochowiec Mathys.

    «In Polen ist alles ein bisschen hastiger und kantiger»

    Verletzt die polnische Regierung mit der Neuordung des Verfassungsgerichts wirklich rechtsstaatliche Prinzipien? Nein, findet die Basler Rechtsanwältin Jolanta Samochowiec Mathys.

    Die Doppelbürgerin hat sowohl das schweizerische wie auch das polnische Anwaltspatent und ist Präsidentin der Polnisch-Schweizerischen Wirtschaftskammer. Das Gespräch.

    Isabelle Jacobi

  • In Baden, dem Hauptstandort von Alstom/GE hofft man, es sei alles halb so schlimm.

    Alstom will im Kanton Aargau 1300 Stellen abbauen

    Alstom Schweiz will 1300 von insgesamt 5500 Stellen streichen. Erst im vergangenen Herbst hatte die EU die Übernahme der Energiesparte von Alstom durch den US-Mischkonzern General Electric gutgeheissen. General Electric begründet den Stellenabbau mit «Problemen der Wettbewerbsfähigkeit».

    Stimmen vom Alstom-Hauptstandort Baden und eine Einordnung,

    Alex Moser und Klaus Bonanomi

  • «Über 90 Prozent der Wahlen der vergangenen 20 Jahre hat derjenige Kandidat gewonnen, der über das meiste Geld verfügte», sagt Robert Francis Kennedy junior, der zur berühmten Kenendy-Familie gehört.

    «Anti-wissenschaftliche Stimmung ist Teil der Kultur in den USA»

    Umweltaktivist Robert Francis Kennedy junior beriet US-Präsident Obama am Anfang seiner Amtszeit; dieser hat in seiner letzten Rede zur Lage der Nation betont, wie wichtig eine nachhaltige Umweltpolitik sei. Der bald 62-jährige Kennedy, Sohn von Robert F. und Neffe von John F.

    Kennedy, weilte in Zürich. Markus Hofmann hat ihn auf Englisch interviewt.

    Isabelle Jacobi

  • Wichtig sei es, zu sparen, ohne dass die Qualität leide, sagt der Bildungsökonom.

    Sparwelle erreicht die Schulen

    Am «Tag der Bildung» machen in Zürich Lehrerinnen und Schüler mit Unterricht auf der Strasse und mit Podiumsdiskussionen auf ihre Angst vor einem Qualitätsabbau aufmerksam. Aber nicht nur im Kanton Zürich soll bei der Bildung gespart werden, sondern in fast allen Schweizer Kantonen.

    Rafael von Matt

  • Die neuen Geschäfte der Grossverteiler seien meist wieder kleiner, näher bei den Leuten. Viele Menschen wollen rund um die Uhr vor der Haustüre einkaufen, im Zentrum ihrer Wohngemeinde. In gewissem Sinn: Zurück zum Dorfladen. Bild: Ein im Jahr 2000 vom Aussterben bedrohter Dorfladen.

    Grossverteiler sollen Dörfer neu beleben

    Dorfsterben bedeutet weniger Geschäfte und weniger Menschen auf den Strassen. Ein Grund dafür sind die grossen Einkaufszentren im Grünen, die die Kundschaft anziehen. Immer mehr Gemeinden haben das Problem erkannt und versuchen, die Grossverteiler wieder ins Dorf zurückzuholen.

    Ein Augenschein in Spiez am Thunersee und im Städchen Aarberg im Berner Seeland.

    Thomas Pressmann

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Tobias Gasser