Washington verteidigt Warnungen vor Iran

  • Dienstag, 4. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 4. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 4. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

US-Präsident George W. Bush rechtfertigt sich: Trotz neuer Geheimdiensterkenntnisse bleibe Iran gefährlich.

Weitere Themen:

Die Informationspolitik im Fall Seebach war voreilig.

Die Liberalisierung des Strommarkts wird verschoben.

Die Schweiz steigert sich in der Pisa-Studie, doch vieles bleibt im Argen.

Beiträge

  • Bush verteidigt Warnungen vor Iran

    Die US-Regierung verteidigt sich gegen den Vorwurf, sie habe die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm übertrieben dargestellt.

    Ein Bericht des US-Geheimdienstes hielt nämlich fest, Teheran habe sein Atomwaffenprogramm bereits im Herbst 2003 als Reaktion auf den internationalen Druck eingestellt  

    In Washington hiess es jedoch, auch wenn das Programm gestoppt worden sei, unterstreiche es die nuklearen Ambitionen Teherans.

    Peter Voegeli

  • Seilziehen zwischen Washington und Geheimdienst

    Die US-Regierung sieht sich trotz der jüngsten Einschätzung der US-Geheimdienste, wonach Iran sein Atomwaffenprogramm 2003 eingestellt hat, voll in ihrem Kurs bestätigt. Auch wenn das Programm gestoppt worden sei, unterstreiche es die nuklearen Ambitionen Teherans, hiess es in Washington.

    Was ist denn am Bericht des Geheimdienstes neu: Die Fakten oder die Schlüsse, die daraus gezogen werden?

    Martin Durrer im Gespräch mit Harald Müller von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung

  • Viele Fragen zu Kommunikation im Fall Seebach

    Im November 2006 hat sich in den Schweizer Medien, auch bei Schweizer Radio DRS, die Meldung von einer Massenvergewaltigung an einer Minderjährigen in Zürich-Seebach verbreitet.

    Zwei der mutmasslichen Täter werden nun angeklagt. Die Kommunikation in dem Fall wirft juristische, journalistische und psychologische Fragen auf.

    Alexander Sautter

  • Polizei missachtete im Fall Seebach Unschuldsvermutung

    Im Fall der mutmasslichen Vergewaltigung einer 13-Jährigen in Zürich-Seebach hat ein Ermittler der Zürcher Stadt-Polizei eingeräumt, er habe bei der Medienkonferenz 2006 einen Fehler gemacht. Anstatt von mutmasslichen Tätern sprach er damals von Tätern.

    War das nur ein bedauerliches Versehen oder gar ein gravierender Fehler?

    Martin Durrer im Gespräch mit Presseratspräsident Peter Studer

  • Liberalisierung des Strommarkts verschoben

    Ab dem 1. Januar 2008 sollte der Strommarkt in der Schweiz schrittweise geöffnet werden. In den ersten fünf Jahren dürften Grossfirmen dann ihren Elektrizitätslieferanten frei wählen. Später auch kleinere Unternehmen und die Haushalte.

    Doch hinter den Kulissen wird heftig über Details gestritten. So heftig, dass die Liberalisierung nun verschoben wird.

    Priscilla Imboden

  • Schweiz muss in Schulbildung einen Zacken zulegen

    Die Schweizer Schülerinnen und Schüler erbringen laut der jüngsten Pisa-Studie in Mathematik sehr gute und in Naturwissenschaften gute Leistungen. In allen Fächern liegen sie über dem Durchschnitt der OECD-Länder.

    Doch die guten Werte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor einiges im Argen liegt in Sachen Schulbildung in unserem Land.

    Monika Binotto

  • Amerikanische bedrohen irische Eichhörnchen

    Aus den USA sind im 20. Jahrhundert zweimal die Retter nach Europa gekommen, die beherzt gegen das Böse antraten. Ironischerweise kommt die jüngste Bedrohung genau von dort: Dies gilt zumindest für die irischen Eichhörnchen.

    Martin Alioth

Autor/in: Martin Durrer