Weltwirtschaft könnte erstmals wieder schrumpfem

  • Donnerstag, 19. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 19. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 19. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die jüngsten Prognosen verheissen nichts Gutes: Der Währungsfonds geht davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr erstmals seit 60 Jahren wieder schrumpfen könnte.

Weitere Themen:

Der Inzesttäter Joseph Fritzl ist in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden und muss nun eine lebenslange Haft verbüssen.

Für den Bundesrat geht es nun an die Umsetzung der neuen Regelungen beim Bankgeheimnis. Die ersten Länder, die neue Steuerabkommen verhandeln wollen, stehen bereits fest.

Dossier: Ein sorgenvoller Blick auf die Energiezukunft verschafft der Atomkraft auch in Bulgarien neuen Auftrieb.

Beiträge

  • Weltwirtschaft könnte erstmals wieder schrumpfen

    Die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung verheissen nichts Gutes: Sowohl der Internationale Währungsfonds als auch die Uno-Organisation für Handel und Entwicklung gehen davon aus, dass die globale Entwicklung in diesem Jahr nach unten geht.

    Der IWF sagt voraus, dass die Wirtschaft 2009 erstmals seit 60 Jahren wieder schrumpfen wird. Am stärksten treffe es die grosse Exportnationen wie Japan und Deutschland.

    Markus Mugglin

  • Lebenslang für Josef Fritzl

    Im Inzestprozess in Österreich ist der Angeklagte Josef Fritz in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden.

    Die acht Geschworenen entschieden einstimmig. Der 73-Jährige wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und wird in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen.

    Joe Schelbert

  • Unterstützung für umweltfreundliche Haussanierung

    Wer sein Haus besser isoliert oder eine umweltfreundliche Heizung einbaut, soll dafür vom Staat belohnt werden. Bis zu 200 Millionen Franken pro Jahr möchte der Nationalrat ausgeben, um Hausbesitzer zu motivieren, schneller zu sanieren.

    Die Mehrheit fand: Das helfe nicht nur dem Klima, sondern auch der Wirtschaft, die Aufträge brauchen könne. Trotzdem wurde diese Idee ausgerechnet von den zwei Parteien bekämpft, die sich für ihre Wirtschaftsnähe rühmen.

    Nathalie Christen

  • Umsetzung der neuen Bankgeheimnis-Regeln beginnt

    Der vergangene Freitag war vermutlich ein historischer Tag in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte: Der Bundesrat fällte den Grundsatzentscheid, dem Ausland beim Bankgeheimnis entgegenkommen zu wollen. Offen blieb, wie dieser politische Wille umgesetzt werden soll.

    In einer ausserordentlichen Sitzung hat der Bundesrat nun darüber beraten, wie dies vor sich gehen soll. Konkrete Beschlüsse liegen zwar nicht vor. Allerdings ist nun bekannt, welche Länder daran interessiert sind, mit der Schweiz neu über Steuerverträge zu verhandeln.

    Dieter Kohler

  • Radio und Fernsehen sollen zusammenrücken

    Die SRG-Medien, zu denen auch Schweizer Radio DRS gehört, sollen in Zukunft redaktionell enger zusammenarbeiten. Wie genau soll eine solche Kooperation aussehen?

    Seit Wochen brodelte die Gerüchtküche, nun informierte der Verwaltungsrat der SRG SSR idée suisse über die Pläne. Dabei wurde zwar einiges klarer, aber längst nicht alles.

    Beat Soltermann

  • AIG-Boni empören die US-Bürger

    Die Boni für den angeschlagenen Versicherungskonzern AIG haben in den USA einen wahren Volkszorn ausgelöst. 165 Millionen Dollar sollen AIG-Manager erhalten, einige von ihnen dürften für die Milliardenverluste des einst weltgrössten Versicherungskonzerns mitverantwortlich sein. 

    Der Volkszorn gefährdet nun künftige staatliche Rettungspakete. Und nicht nur das: Er trifft auch die Regierung Obama, die aus rechtlichen Gründen die Boni-Zahlungen nicht verhindert hat.

    Peter Voegeli

  • Gazakrieg: Wurden Zivilisten vorsätzlich getötet?

    Dem Gazakrieg im vergangenen Januar fielen mehr als 1400 Palästinenser zum Opfer. Palästinensische Menschenrechtsorganisationen gehen davon aus, dass zwei Drittel von ihnen Zivilisten waren.

    Internationale Richter und Menschenrechtsgruppen fordern daher eine Untersuchung, ob Israel im Gazakrieg Kriegsverbrechen begangen hat.

    Die Regierung in Jerusalem hat bislang zurückgewiesen: Israelische Soldaten hätten während des dreiwöchigen Kriegs ethisch gehandelt. Nun aber kommen ausgerechnet aus den Reihen der Soldaten ganz andere Berichte.

    Iren Meier

  • ) Reaktor 5 des bulgarischen Kernkraftwerks von Kozlodui.

    Auch Bulgarien liebäugelt mit der Atomkraft

    1986, nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl wanderten die Baupläne für neue Atomkraftwerke in vielen Ländern ganz tief in die Schubladen. Kein Vierteljahrundert später kommt die Atomkraft wieder in Mode - nicht nur, aber auch in Osteuropa.

    Die Slowakei will zum Entsetzen Österreichs stillgelegte Reaktoren wieder in Betrieb nehmen. Ungarn, Rumänien und Tschechien streichen die Bedeutung der Kernkraft heraus, und selbst das bisher nuklearfreie Polen denkt über ein AKW nach.

    Auch in Bulgarien erhält die lange verpönte Atomkraft angesichts der Sorge um die Energiezukunft wieder Auftrieb.

    Marc Lehmann

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Roman Fillinger