Wenig Ergebnisse am Weltwasserforum

  • Sonntag, 22. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 22. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 22. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Istanbul ist das Weltwasserforum mit wenig konkreten Ergebnissen zu Ende gegangen. 20 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten während mehreren Tagen versucht, Lösungen zum Problem des knappen Trinkwassers zu finden.

Weitere Themen:

In Italien hat sich die postfaschistische Partei Alleanza Nazionale aufgelöst, sie fusioniert mit Berlusconis Forza Italia.

Die Beziehungen zwischen Russland und den USA werden sich nicht rasch nachhaltig verbessern, das machte der russische Aussenminister Lawrow klar.

Am 1. Mai werden die Milchkontingente abgeschafft, die verschiedenen Akteure im Milchmarkt suchen nach neuen Strukturen.

Beiträge

  • Mageres Ergebnis der Weltwasserkonferenz

    Trinkwasser-Mangel ist eines der drängendsten Probleme auf unserem Planeten. Bereits heute haben 880 Millionen Menschen weder Zugang zu Trinkwasser noch zu einer Abwasserentsorgung.

    Genau dagegen sollte das 5. Weltwasserforum angehen. Mehr als 20 000 Politiker, Wasser-Expertinnen und Aktivisten nahmen an der umgerechnet 26 Millionen Franken teuren, einwöchigen Konferenz im türkischen Istanbul teil. Das Resultat allerdings ist ernüchternd, um nicht zu sagen erschreckend.

    ARD-Korrespondent Ulrich Pick

  • «Alleanza Nationale» aufgelöst

    In Italien geht ein Kapitel in der Politik-Geschichte zu Ende: Die Partei «Alleanza Nazionale» hat in Rom ihren letzen Kongress abgehalten.

    Die Rechtspartei von Gianfranco Fini, Erbin der neo-faschistischen Partei, löst sich auf, und wird nächstes Wochenende in die Bewegung von Silvio Berlusconis «Popolo delle Liberta» einfliessen.

    Rolf Pellegrini

  • Russlands Aussenminister Sergej Lawrow.

    Russland bleibt gegenüber den USA hart

    Noch haben die Flitterwochen zwischen den USA und Russland gar nicht richtig begonnen, da könnten sie schon wieder zu Ende sein. Diesen Eindruck zumindest vermittelte der russische Aussenminister Lawrow in Brüssel.

    Zwar setzt die neue US-Regierung von Barack Obama die Verbesserung der Beziehungen zu Moskau ganz zuoberst auf ihre Agenda und macht auch konkrete Zugeständnisse. Doch von russischer Seite ist praktisch kein Entgegenkommen zu erwarten. Aussenminister Sergej Lawrow machte an einer Veranstaltung des «German Marshall Fund» in Brüssel klar, dass seine Regierung in der Nato und besonders in den USA keinen Partner, sondern eine Bedrohung sieht.

    Fredy Gsteiger

  • Der Markt solls bei der Milch richten

    Am 1. Mai wird in der Schweiz die Milch-Kontingentierung abgeschafft, der Markt wird liberalisiert. Noch ist unklar, wie genau dieser danach aussehen wird.

    Denn die Branche geht nicht gemeinsam in die Freiheit: Bauern, Vertriebs-Organisationen und Milch-Verarbeiter haben ganz unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft. Im allgemeinen Chaos werden laufend neue Strukturen geschaffen, Strategien geprüft und bald wieder verworfen. Den Überblick hat kaum mehr jemand.

    Roland Wermelinger

  • Die Krise existiert nicht

    Die Krise wird erst dann richtig schlimm, wenn alle an die Krise glauben. Was aber, wenn man einfach so tut, wie wenn es sie gar nicht gäbe?

    Ein grosses dänisches Grafikunternehmen macht genau das: Der Konzernchef hat die Finanzkrise schlicht verboten. Das Wort «Finanzkrise», ja das ganze Thema, ist in den Büros des Unternehmens tabu. Niemand darf darüber reden, niemand soll etwas darüber lesen.

    Albrecht Breitschuh (ARD)

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli