Wer profitiert vom US-Rettungsplan?

  • Samstag, 4. Oktober 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 4. Oktober 2008, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 4. Oktober 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der 700 Milliarden Dollar schwere US-Rettungsplan für den Finanzsektor kommt zustande. Doch vom Rettungspaket werden nicht alle gleich profitieren.

Weitere Themen:

Europa ringt um eine gemeinsame Antwort auf die Finanzkrise.

Das Geschäft mit Mikrokrediten läuft wie geschmiert.

Die Delegierten der SVP fordern die Rückkehr zur Traditionsarmee.

Beiträge

  • Wer profitiert vom US-Rettungsplan?

    Nach zweiwöchigem Tauziehen ist der 700 Milliarden Dollar schwere US-Rettungsplan für den Finanzsektor unter Dach und Fach. Doch von dem Milliardensegen werden nicht alle gleich profitieren.

    Das US-Finanzministerium kann nun faule Kredite aufkaufen. Doch Freude herrscht bei den grössten Profiteuren keine. Denn zu viele Fragen sind noch offen: Wer kommt in den Genuss des staatlichen Geldsegens, zu welchem Preis werden die Papiere gekauft.

    Klare Verlierer sind die Steuerzahler. Der Kongress hat zwar einige Mechanismen ins Paket eingefügt, die dafür sorgen sollen, dass die 700 Milliarden Dollar wieder in die Staatskasse zurückfliessen. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.

    Beat Soltermann

  • Europäischer Gipfel zur Finanzkrise

    An ihrem Sondergipfel in Paris ringen Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und Italien um eine gemeinsame Antwort auf die weltweite Finanzkrise.

    Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hatte vor dem Treffen darauf gedrängt, mit einer gemeinsamen konjunkturstützenden EU-Finanzpolitik auf die Krise zu reagieren. Doch bis jetzt zeichnet sich keine gemeinsame Aktion gegen die Probleme ab.

    Simon Leu

  • Geschäft mit Mikrokrediten boomt

    Trotz Bankenpleiten, Börsen- und Finanzkrise gibt es Bankengeschäfte, die nichts vom Finanzdrama an der Wall-Street spüren. Ausgerechnet das Business mit den Armen in den Entwicklungsländern läuft gut.

    Das Geschäft mit Mikrokrediten läuft sogar sehr gut, die Umsätze erhöhen sich von Jahr zu Jahr. Weltweit gibt es nur 10 000 Mikrofinanzinstitute.

    Sie leihen Menschen mit tiefen Einkommen Kleinstkredite. Das Geschäft ist sicher, nur etwa drei Prozent der Kunden bezahlen das Geld nicht zurück.

    Markus Mugglin

  • SVP-Präsident Toni Brunner zielt an der Delegiertenversammlung erneut auf Bundesrat Samuel Schmid.

    SVP verlangt klaren Armee-Auftrag

    Die Delegierten der SVP wollen geschlossen zurück zu einer Armee der klassischen Landesverteidigung, mit mehr Diensttagen und weniger Katastrophenhilfe. Von allen Seiten hagelte es Kritik auf VBS-Chef Samuel Schmid.

    An ihrer Versammlung in Lenzburg verabschiedeten die Delegierten einstimmig zwei Positionspapiere. Darin verlangen sie vom Bundesrat auch, dass er den Auftrag an die Armee konkretisiert und verbindliche Ziele festlegt.

    Daneben war aber auch der Zustand der SVP und ihre Zukunft im Bundesrat Thema. Die SVP verankerte in ihren Statuten eine Lex Widmer-Schlumpf. Eine neue Klausel sieht vor, dass jemand aus der Partei ausgeschlossen wird, der die Wahl in den Bundesrat annimmt, ohne von der SVP nominiert worden zu sein.

    Christine Wanner

  • Die grosse Moschee im Friedensdorf.

    Muslimisches Dorf nahe Toronto

    In der Nähe von Toronto liegt das erste muslimische Dorf auf dem amerikanischen Kontinent, genannt «Peace Village». Das Friedensdorf wächst und wächst.

    Der Grundstein für die grosse Moschee wurde vor 15 Jahren gelegt. Heute hat die Siedlung 30 000 Einwohner, alles Anhänger der Ahmadiyya-Gemeinschaft.

    Architekturzeitschriften schreiben von einem neuen Boom der göttlichen Stadtentwicklung. In Florida entsteht eine rein katholische Siedlung Namens «Ave Maria» um eine katholische Kirche herum.

    Lena Bodewein

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli