Widmer Schlumpf beharrt auf Akten-Vernichtung

  • Samstag, 11. Juli 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 11. Juli 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 11. Juli 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Gemäss Justizministerin Eveline Widmer Schlumpf stehe die Vernichtung der umstrittenen Tinner-Akten auch bei der Geschäftsprüfungsdelegation nicht zur Diskussion. Doch über den Zeitpunkt der Schredderung zeigt sich die Bundesrätin diskussionsbereit.

Weitere Themen

Obamas Besuch in Ghana weckt Hoffnungen in Afrika.

Der politische Wille zur Aufarbeitung der Massaker von Sebrenica ist nicht vorhanden.

Beiträge

  • Widmer-Schlumpf: «Die Tinner-Akten wurden noch nicht vernichtet»

    Erstmals seit der Beschlagnahmung des Schlüsseltresors durch das Eidgenössische Untersuchungsrichteramt (URA) in den Räumen der Bundeskriminalpolizei und des Bundessicherheitsdienstes, äussert sich Bundesrätin Widmer-Schlumpf zur Vernichtung der umstrittenen Tinner-Akten.

    Gemäss der Justizministerin herrsche zwischen Landesregierung und Parlament Einvernehmen darüber, dass die Dokumente vernichtet werden müsse. Und über den Zeitpunkt ist die Bundesrätin bereit zu diskutieren.

    Philipp Burkhardt

  • «Die Justizministerin sucht die Versöhnung»

    Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zeigt sich bereit, mit dem Parlament über den Zeitpunkt der Aktenvernichtung zu diskutieren. 

    Philipp Burkhardt, Inland-Redaktor von Schweizer Radio DRS, glaubt, dass diese Gesprächsbereitschaft der Justizministerin die Wende im Streit um die Tinner-Akten bringen wird.

    Casper Selg

  • Obama setzt auf die Jugend Afrikas

    Sein Besuch in Ghana hatte Symbol-Charakter. Und in seiner Rede vor dem Parlament in Accra betonte US-Präsident Barack Obama die Wichtigkeit von demokratisch gewählten Regierungen und besserer Schulbildung für die Zukunft Afrikas.

    Und er ermunterte die Jugend, sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen auf ihrem Kontinent einzusetzen.

    Ruedi Küng

  • Der Wille zur Aufarbeitung des Bonsienkrieges fehlt

    Am 11. Juli 1995 knallten bosnisch-serbische Milizen in der damaligen Uno-Schutzzone 8100 Menschen ab, weil sie Muslime waren.

    Heute wurden wie jedes Jahr bei Srebrenica jene sterblichen Überreste beigesetzt, die in den vergangenen zwölf Monaten in Massengräbrn neu entdeckt und identifiziert werden konnten.

    Aber auch 14 Jahre nach dem Massaker konnten noch lange nicht alle Opfer gefunden und beerdigt werden. Das gilt nicht nur für Opfer in Srebrenica, sondern für solche aus dem ganzen Bosnienkrieg.

    Walter Müller

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber