Wie die Beziehungen zur EU gestalten?

  • Montag, 19. Juli 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 19. Juli 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 19. Juli 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Bundespräsidentin Leuthard war auf Tuchfühlung in Brüssel. Thema des Treffens mit der EU-Spitze war die Auslotung der Zukunft der beiderseitigen Beziehungen.

Weitere Themen:

In der Banlieue von Grenoble kam es letzte Nacht wieder zu Unruhen. Ist Sarkozys Plan gegen die Vorstadtkriminalität gescheitert?

Ungarn gibt sich unbeeindruckt von den Forderungen des IWF.

Kabulkonferenz: Was die Nachbarn Indien und Pakistan in Afghanistan wollen.

Beiträge

  • Leuthards Gang nach Brüssel

    Ist der bilaterale Weg der Schweiz mit der EU am Ende? Auf jeden Fall ist er steiniger geworden. Das spürte auch Bundespräsidentin Doris Leuthard bei ihrem Besuch in Brüssel, wo sie den EU-Ratsvorsitzenden van Rompuy und EU-Kommissions-Präsident Barroso traf.

    Gespräch mit Urs Bruderer.

    Philipp Scholkmann

  • Ist Sarkozys Banlieue-Politik gescheitert?

    Autos gehen in Flammen auf, Jugendliche liefern sich Strassenschlachten mit Sicherheitskräften. Was sich bisher in der Millionen-Agglomeration von Paris zutrug, geschieht nun im viel kleineren Banlieuequartier «La Villeneuve» von Grenoble.

    Der Aufruhr begann, nachdem die Polizei einen jugendlichen Räuber bei einer Verfolgungsjagt erschossen hatte.

    Gespräch mit dem Soziologen Sebastian Roché.

    Philipp Scholkmann

  • Malaysia: Vormarsch des Fundamentalismus

    Der Prozess wegen angeblicher Homosexualität gegen den bekannten Oppositionspolitiker Anwar Ibrahim rührt Malaysia auf. Denn dabei geht es weniger um Homosexualität als um eine Machtdemonstration der Regierung.

    Der Fall von Anwar Ibrahim ist nur ein Beispiel dafür, wie stark der Einfluss der islamischen Fundamentalisten angewachsen ist und wie sehr der soziale Friede in Malaysia in Gefahr ist.

    Fredy Gsteiger

  • IWF stoppt Hilfskredit für Ungarn

    Nach einer Inspektionsreise durch das hochverschuldete EU-Land, sind die IWF-Experten nicht mehr bereit, die nächste Tranche des Notfallkredits auszuzahlen, der Ungarn auf dem Höhepunkt der Finanzkrise zugesichert worden ist.

    Die neue Regierung in Budapest erfülle die Sparauflagen nicht, so das IWF-Urteil, und mit den eingeleiteten Massnahmen sei es nicht möglich, das Defizit auf die vereinbarte Höhe zu drücken.

    Marc Lehmann

  • Gerangel um die Vormacht in Vorderasien

    Petersberg, London, Berlin, Tokio - das waren bisherige Veranstaltungsorte für internationale Afghanistan-Konferenzen. Am Dienstag nun trifft man sich zum ersten Mal in Afghanistan selbst.

    40 Aussenminister und Vertreter von 30 weiteren Staaten reisen für nur sieben Stunden nach Kabul. Dabei wird es vordergründig um den Kampf gegen die Taliban und den Wiederaufbau Afghanistans gehen. Doch hinter den Kulissen tobt der Kampf um die Vormacht in der Region.

    Sabina Matthay (ARD)

  • Die «Schwabengänger»

    «Die schwarzen Brüder», die Geschichte um den kleinen Giorgio, der als Kaminfegergehilfe nach Mailand verdingt wird, ist eines der meist gelesenen Kinderbücher überhaupt. Am 22. Juli hat die Geschichte als Musical Premiere, auf der Freiluftbühne am Walensee.

    Was man nicht weiss: In dieser Region erging es vielen Kindern bis ins 20. Jahrhundert hinein ganz ähnlich wie dem kleinen Giorgio. Sie wurden zu «Schwabengängern». Die wirtschaftliche Not trieb tausende von Kindern aus den Ostschweizer und Bündner Bergtälern als billige Arbeitskräfte nach Süddeutschland.

    Roland Wermelinger

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Roman Fillinger