Woher will der Bundesrat das Geld für Klimaschutz nehmen?

  • Freitag, 27. November 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 27. November 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 27. November 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Geist ist willig, aber die Kasse zu klein: Der Bundesrat weiss nicht, wie er den Klimaschutz bezahlen will.

Weitere Themen: 

Franz Josef Jung zieht damit die Konsequenzen aus einer Informationspanne um einen umstrittenen Luftangriff in Afghanistan.

Der Konflikt mit Iran spitzt sich zu, die Internationale Atombehörde rügt Teheran in einer Resolution.

Peter Sauber kauft seinen Formel-1-Rennstall zurück und rettet damit Arbeitsplätze.

Beiträge

  • Wie will Bundesrat seine Klimaziele bezahlen?

    Der Bundesrat hat am 27.11. nochmals dargelegt, dass er den CO2-Ausstoss der Schweiz bis 2020 um mindestens 20 Prozent reduzieren will - im Gleichschritt mit der EU. Doch der Bundesrat weiss nicht, wie er den Klimaschutz bezahlen will.

    Die bundesrätlichen Ziele ist in den Augen von Wissenschaft und Umweltverbänden bekanntlich zu wenig. Dass der Bundesrat noch keine Ahnung hat, woher er das Geld zum Klimaschutz nehmen will, ärgert die Umweltschützer. Dabei dürfte es um riesige Summen gehen.

    In gut einer Woche ringen in Kopenhagen Regierungen aus aller Welt darum, wie der Klimawandel gebremst werden und wie man die Schäden finanzieren kann.

    Nathalie Christen

  • Gesundheitsminister Burkhalter für Impfzwang

    Immer mehr Menschen liegen mit Schweinegrippe im Bett und damit steigt der Druck auf das Personal in Spitälern und Altersheimen, sich impfen zu lassen. Doch gerade sie sind sehr zurückhaltend beim Impfen.

    Jetzt macht Gesundheitsminister Didier Burkhalter noch mehr Druck. Er spricht sich für einen Impfzwang aus - sollte sich das Virus zu einem tödlichen Erreger wandeln.

    Philipp Burkhardt

  • IAEA übt scharfe Kritik an Iran

    Die Uno-Atombehörde IAEA beschuldigt Iran, heimlich eine Uran-Anreicherungsanlage gebaut zu haben, und fordert Teheran auf, die Arbeiten an dieser Anlage sofort zu stoppen.

    IAEA-Generaldirektor Mohammed al-Baradai zeigte sich enttäuscht, dass Teheran den vorliegenden Kompromiss oder jegliche Alternativen dazu ablehne. Man stecke in einer Sackgasse.

    Die Uno-Atombehörde IAEA verurteilte Iran scharf, weil er heimlich eine Uran-Anreicherungsanlage gebaut hatte. Sie fordert Teheran auf, die Arbeiten an dieser heimlichen Anlage sofort zu stoppen.

    Sogar China und Russland gaben der IAEA Rückendeckung, sie waren bisher Iran freundlich gestimmt. Die Geduld der Staatengemeinschaft mit Iran ist offensichtlich erschöpft - das Land zunehmend isoliert.

    Fredy Gsteiger

  • Afghanistan kostet Minister Jung den Job

    Deutschlands Arbeitsminister und früherer Verteidigungsminister Franz Josef Jung stolpert über Altlasten und muss gehen.

    «Jung war nicht mehr zu halten, weil er Informationen über die Folgen des katastrophalen Bombardement (in Afghanistan) verdrängt, verschleiert und vertuscht hatte», sagt der Journalist Heribert Prantl.

    Über 140 Tote und Verletzte hatte ein Luftangriff auf zwei Tanklaster in Afghanistan im September gefordert - befohlen hatte ihn ein deutscher Oberst. Dass dabei auch Zivilisten gestorben sind, versuchte der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung zu vertuschen.

    Heribert Prantl leitet bei der Süddeutschen Zeitung das Ressort Innenpolitik.

    Simone Fatzer

  • Dubais Kreditprobleme sorgen für Turbulenzen

    Schlechte Nachrichten aus Dubai und plötzlich sorgten sich die Händler wegen möglicher Finanzblasen, das führte zu deutlichen Kursverlusten an den Aktienbörsen. Die Schockwelle ist inzwischen wieder etwas verebbt. Aber sie zeigt, dass die Finanzkrise noch längst nicht ausgestanden ist.

    Barbara Widmer

  • Die EU-Regierung steht

    Klingt einfach, ist aber ziemlich schwierig, wenn 26 Personen aus 26 verschiedenen EU-Ländern kommen und es unter den 26 Posten neben sehr mächtigen auch reichlich dekorative gibt.

    Und doch hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Verteilung nur drei Tage nach dem Eingang des letzten Namens schon geschafft. Und sie hält ein paar Überraschungen bereit.

    Urs Bruderer

  • Sauber kauft seinen Rennstall in letzter Sekunde

    16 Jahre nach seinem Einstieg in die Formel 1 und vier Jahre nach dem Ausstieg kauft Peter Sauber sein Team von BMW zurück - wenn es einen Startplatz für die nächste Formel-1-Saison erhält. «Ich bin sicher, dass wir diesen Startplatz erhalten», so Sauber.

    Michèle Schönbächler

  • Jamie Oliver geht Amerikanern an den Speck

    Das US-Gesundheitssystem ist zu teuer. Dabei könnten die USA viel Geld sparen, wenn sie das Problem Fettleibigkeit angingen. Nun hilft der britische Starkoch Jamie Oliver.

    In Huntington, West Virginia, in einer Gegend, in der das Problem Fettleibigkeit besonders ausgeprägt ist, hat er versucht, die Amerikaner zum Umdenken zu bewegen.

    Peter Voegeli

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli