Wohin steuert Saudiarabien?

  • Montag, 4. Januar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 4. Januar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 4. Januar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Proteste gegen die Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen in Saudiarabien gipfelten am Sonntag in einem Brandanschlag auf die saudische Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran.

    Wohin steuert Saudiarabien?

    Nach der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen in Saudiarabien brodelt es in Nahost. Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Iran heizt den Konflikt an; bereits sind weitere Länder dem saudischen Beispiel gefolgt.

    Gudrun Harrer ist Nahostexpertin und leitende Redaktorin beim österreichischen «Standard». Das Gespräch.

    Christoph Wüthrich und Samuel Wyss

  • Die Handelskammer in Puerto Rico hat in den vergangenen Jahren mit dem Slogan «Sun, Sand and Zero Taxes» Werbung gemacht, also mit Sonne, Strand und null Gewinnsteuern. Tönt gut, die Rechnung ist aber nicht aufgegangen. Bild: Der puertoricanische Gouverneur Alejandro Garcia Padilla.

    Aus Puerto Rico wird Puerto Bancarrota

    Puerto Rico, eines der Aussengebiete der USA, ist seit dem 1. Januar technisch gesehen bankrott. Der US-Kongress hätte es in der Hand, der Insel Umschuldungs-Verhandlungen zu erlauben. Mächtige US-Investoren wollen das jedoch verhindern.

    Beat Soltermann

  • «Bedauerlicherweise wurden meine Bemühungen, das Leben von palästinensischen Opfern der israelischen Besatzung zu verbessern, immer wieder zunichte gemacht», erklärte Wibisono laut einer Mitteilung des Uno-Menschenrechtsrates.

    Uno-Sonderberichterstatter für Palästina wirft das Handtuch

    Der Indonesier Makarim Wibisono, Uno-Sonderberichterstatter für Palästina, gibt sein Mandat auf. Seit dem Amtsantritt im Juni 2014 sei ihm kein ungehinderter Zugang zu den besetzten Gebieten gewährt worden, begründet er den Rücktritt. Er will seine Arbeit am 31.

    März beenden - nachdem er dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf einen letzten Bericht vorgelegt hat.

    Fredy Gsteiger

  • «Es kann nicht sein, dass auf dem Rücken der Sicherheitskräfte, die am Belastungslimit sind, jedes Land für sich entscheidet, was es gerade für richtig hält», kritisiert ein dänischer Polizeisprecher.

    Schwedische Grenzkontrollen behindern dänische Pendler

    Das traditionell liberale Schweden führt angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen Personenkontrollen an der Grenze zum Nachbarn Dänemark durch. Am stärksten treffen diese aber dänische Pendlerinnen und Pendler, die nach Schweden zur Arbeit fahren.

    Carsten Schmiester

  • Für Firmeninhaber Christoph Nägeli ist klar: Damit die 75-jährige Firmengeschichte weitergeht, braucht sein Unternehmen neue Nischen. Musikinstrumente könnten eine solche sein - etwa Trompeten mit Schallbechern aus Carbon. Die Musikwelt werde bereits aufmerksam, stellt Nägeli fest. Bild Trompeter Arturo Sandoval mit einer Carbon-Trompete.

    «Wir haben das Image: zu teuer»

    Rund 70'000 Menschen arbeiten in der Schweiz in Kleinbetrieben mit bis zu 50 Angestellten. Seit der Euro-Mindestkurs vor einem Jahr aufgehoben wurde, leiden diese Kleinen besonders - etwa die Firma Nägeli im thurgauischen Güttingen.

    Susanne Giger

  • Die Chancen für die ärmeren Jungen in Chile steigen, mindestens ein bisschen - durch Chiles längst fällige neue Hochschulreform. Bild: Menschen bilden auf dem Gelände der Universität Concepcion das Wort «Educación», Bildung.

    Höhere Bildung - nicht nur für Chiles Reiche

    Unter Diktator Pinochet wurde in Chile eine Kostenpflicht in der höheren Bildung eingeführt. Sozial Schwache wurden dadurch stark benachteiligt. Jetzt soll sich das ändern: Bis im Jahr 2020 soll ein Studium in Chile niemanden mehr etwas kosten.

    Ulrich Achermann

  • Wayne Francis Alexis in schwarzem Hut und rotem Anzug; er ist einer von fünf Botschaftern vom Union Square. Im Auftrag der Geschäfts-Vereinigung dieser Einkaufsdestination in San Francisco begrüssen die Botschafter Besucherinnen und Besucher, weisen ihnen den Weg und geben gratis Stadtpläne ab.

    Zwiespältige Hilfe für San Franciscos Obdachlose

    San Francisco ist die Stadt der Träume, des Nebels, der reichen Technologieunternehmen. Und die Stadt von 6400 Obdachlosen. Im Zentrum, am Union Square, reihen sich Hotels an Kaufhäuser an Luxusläden - und viele verwahrloste Menschen betteln.

    Die Ladenbesitzer am Union Square kümmern sich zunehmend auch um die Obdachlosen; sie stossen damit aber nicht nur auf Gegenliebe.

    Priscilla Imboden

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Marcel Jegge