WTO-Verhandlungen gescheitert

  • Dienstag, 29. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 29. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 29. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Gespräche zur Liberalisierung des Welthandels bei der WTO sind ergebnislos abgebrochen worden.

Weitere Themen:

Siemens will die ehemalige Konzernführung verklagen.

Australien lockert seine umstrittene Asylpolitik.

Beiträge

  • Schweizer Bauern sind erleichtert.

    WTO-Gespräche abgebrochen

    Die WTO-Gespräche in Genf über ein neues Abkommen zur Liberalisierung des Welthandels sind ergebnislos abgebrochen worden. Die Minister konnten sich nicht auf einen Kompromiss einigen. 

    Noch am Wochenende schien eine Einigung möglich, nun sind die Verhandlungen gescheitert.

    Die Frage an Markus Mugglin, DRS-Korrespondent in Genf: Ist der Abbruch der Gespräche bereits offiziell bestätigt?

    Hans Ineichen

  • Rebiya Kadeer, uigurische Menschenrechtsaktivistin.

    Kampf für die Rechte der Uiguren in China

    Rebiya Kadeer ist die Präsidentin des uigurischen Weltkongresses. Die im amerikanischen Exil lebende Uigurin kämpft für die Rechte ihrer Landsleute in China.

    In China steht das Volk der Uiguren unter Generalverdacht. Allein im Juli verhaftete die chinesische Regierung mehrmals angebliche Terroristen, die aus der Provinz Xinjiang, der Heimat der Uiguren, stammten. Für Rebiya Kadeer ist der Terror-Vorwurf bloss ein Vorwand.

    Auch Amnesty International kritisierte anderthalb Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking China. Die Menschenrechte würden kein bisschen besser geachtet als vor der Vergabe der Spiele an China, eher im Gegenteil. China gehe immer rigoroser gegen

    Brigitte Zingg

  • Siemens fordert Schadensersatz.

    Siemens verklagt ehemalige Top-Manager

    Der Vorgang ist einmalig in Deutschland: Der Aufsichtsrat von Siemens hat beschlossen, von 11 ehemaligen Top-Managern des Konzerns Schadenersatz zu fordern.

    Unter den Angeschuldigten sind der ehemalige Konzernchef Heinrich von Pierer und sein Nachfolger Klaus Kleinfeld.

    Die Spitzenmanager sollen angesichts illegaler Geschäftspraktiken und korrupter Vorgänge bei Siemens ihre Aufsichtspflicht verletzt und dem Unternehmen damit einen Schaden von gegen zwei Milliarden Euro zugefügt haben.

    Fritz Dinkelmann

  • Australiens Einwanderungsminister Chris Evans.

    Australien lockert umstrittene Asylpolitik

    Australien will mit Asylbewerbern weniger hart umgehen. Asylbewerber sollen künftig nur noch in Ausnahmefällen inhaftiert werden, kündigte Einwanderungsminister Chris Evans an.

    Die bisherige Praxis, alle illegal Eingewanderten automatisch in Internierungslagern unterzubringen, habe dem internationalen Ansehen Australiens «enorm geschadet».

    Die Regierung des früheren konservativen Ministerpräsidenten John Howard hatte die obligatorische Inhaftierung von illegal Eingewanderten 2001 eingeführt. Seither wurden Asylbewerber unter dem Stichwort «Pazifische Lösung» auf meist abgelegene Inseln verbannt.

    Urs Wälterlin

  • Lawinen-Verbauungen: Im Sommer für den Winter bauen

    Das Leben in vielen Schweizer Bergdörfern ist, besonders im Winter, nur mit Schutzbauten möglich. Lawinenverbauungen, Hang-, Bach- und Steinschlag-Bauten schützen Menschen, Strassen und Schienen.

    Die Zeit, um diese zu bauen oder auszubessern ist jedoch kurz. Kaum ist der Schnee geschmolzen, kommt schon der neue. Es braucht flinke Hände für eine Arbeit mit Bestand. Ein Besuch bei den «Künstlern der Berge» auf einer Baustelle ob Ftan im Unterengadin.

    Riccarda Simonett

  • Sommergeschichten mit Geschichte: Königliche Traumhochzeit

    1981 wird im Vereinigten Königreich ein Märchen wahr: Der britische Thronfolger Prinz Charles heiratet Lady Diana Spencer in der Londoner St.-Pauls-Cathedral. Eine Traumhochzeit mit tragischem Ende.

    Im gleichen Jahr wird Papst Johannes Paul II auf dem Petersplatz in Rom Opfer eines Attentats. Er wird lebensgefährlich verletzt. Und der kalte Krieg gewinnt unter Ronald Reagan und Leonid Iljitsch Breschnew an rhetorischer Stärke.

    Simone Meier

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber