Zahl der Asylgesuche steigt deutlich

  • Dienstag, 13. Januar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 13. Januar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 13. Januar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Immer mehr Menschen suchen in der Schweiz Asyl. Im vergangenen Jahr stiegen die Gesuche um mehr als 50 Prozent.

Weitere Themen:

Im Gespräch: Mustafa Barghouti, eine Schlüsselfigur der Palästinenser

Mitten in der Krise feiert einer Geburtstag, dem viele lange nichts zutrauten: Nun ist der Euro zehn Jahre alt - und zeigt seine Stärke.

Beiträge

  • Zahl der Asylgesuche steigt deutlich an

    Die Zahl der Asylgesuche ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen: Mehr als 16 600 Menschen stellten einen entsprechenden Antrag - das sind mehr als 50 Prozent mehr als 2007.

    Was sind Ursachen und Konsequenzen?

    Alexander Sautter

  • Kantone haben kaum noch Platz für Asylsuchende

    Dass die Zahl der Asylgesuche ansteigt, spüren zuerst die Kantone - konkret die jeweiligen Asylzentren. Nachdem im vergangenen Jahr eine Reihe von Häusern geschlossen worden war, stossen viele Kantone nun an ihre Aufnahmegrenzen.

    Fast wöchentlich müssen neue Plätze gefunden und Räume ausgebaut werden.

    Im Kanton Luzern beispielsweise musste das Zentrum Sonnenhof in der Gemeinde Emmenbrücke innert kurzer Zeit mit dem Ansturm klarkommen. Einfach ist das Leben für alle Beteiligten nicht.

    Andrea Keller

  • Hunderttausende leiden im umkämpften Gazastreifen

    Im Gazastreifen ist noch immer kein dauerhafter Waffenstillstand in Sicht. Im Gegenteil: Die israelische Armee ist nach Gaza-Stadt eingedrungen.

    Dort sind nun 400 000 Menschen eingeschlossen. Augenzeugen berichten von heftigen Kämpfen.

    Brigitte Zingg

  • Mustafa Barghouti

    Mustafa Barghouti: «Hamas und Fatah in der Falle»

    Der palästinensische Politiker Mustafa Barghouti steht zwischen den Fronten: Weder gehört er der radikalen Hamas noch der Fatah von Palästinenserpräsident Abbas an. «Hamas und Fatah sind in die Falle geraten», sagt Barghouti.

    Längst gehe es ihnen nur noch um Macht. Barghouti, der 2005 als Aussenseiter für die Nachfolge des verstorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat angetreten war, glaubt, dass jetzt die Stunde gekommen ist, in der die Palästinenser wieder mit einer Stimme sprechen müssten.

    Iren Meier

  • Grosse Strombezüger wechseln Anbieter kaum.

    Grosskunden wechseln Stromanbieter kaum

    Vor gut einem Jahr, am 1. Januar 2008, wurde der Schweizer Strommarkt teilweise liberalisiert. Grosskunden können seither ihren Anbieter frei wählen. Fast niemand aber tut es.

    Gründe dafür scheint es viele zu geben - vor allem aber ist der Wechsel teuer. Frühere Befürworter der Reform rufen nun nach dem Staat.

    Priscilla Imboden

  • Unmut über neuen Uno-Menschenrechtsrat

    Die israel-kritische Resolution des Uno-Menschenrechtsrates sorgt weiter für Diskussion. «Wir sind enttäuscht, dass es uns nicht gelungen ist, eine ausgewogene Resolution zu verhandeln», so der EDA-Botschafter Thomas Greminger.

    In der Resolution wird die Hamas nur indirekt erwähnt. Das war der wichtigste Grund , aus dem sich die Schweiz und die EU-Staaten der Stimme enthielten - im Übrigen nicht zum ersten Mal bei Nahostresolutionen.

    Die Schweiz war an der Gründung des Menschenrechtsrats massgeblich mitbeteiligt. Seine Arbeit sollte besser werden als die immer gleichen Rituale der früheren Menschenrechtskommission. Ist sie besser?

    Dieter Kohler

  • Deutsches Konjunkturpaket beschlossen

    In Deutschland hat die schwarz-rote Koalition das grösste Konjunkturprogramm der Nachkriegsgeschichte beschlossen. Für den Mix aus Investitionen und Steuersenkungen werden in den nächsten zwei Jahren rund 50 Milliarden Euro bereitgestellt.

    Ursula Hürzeler

  • Zehn Jahre Euro: Eine europäische Erfolgsgeschichte

    In der Krise fast unbemerkt feiert in diesem Jahr ein europäisches Erfolgsprojekt seinen zehnten Geburtstag: der Euro.

    Seit dem 1. Januar 1999 ist der Euro offizielle Währung der beteiligten EU-Staaten, auch wenn Euro-Münzen und Noten erst drei Jahre später eingeführt wurden.

    ARD-Korrespondent Peter Heilbrunner

  • EU verbietet zahlreiche Pestizide

    Das Europäische Parlament hat die Marktzulassung von Pestiziden neu geregelt: Viele sollen künftig in der EU verboten sein. Die Schweiz wird auf lange Sicht wohl nachziehen.

    Umstritten ist allerdings, was das Giftverbot den Konsumenten und Konsumentinnen wirklich bringt.

    Odette Frey

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Isabelle Jacobi