Zahl der Erdbebenopfer in Italien steigt

  • Montag, 6. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 6. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 6. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nach dem schweren Erdbeben in den Abruzzen steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Dutzende Menschen kamen ums Leben, zehntausende haben ihr Obdach verloren.

Dazu:

Berichte aus der betroffenen Region

Wie funktioniert die Katastrophenhilfe?

Hätte das Beben wirklich vorhergesagt werden können?

Weitere Themen: 

US-Präsident Obama schlägt auch bei seinem Besuch in der Türkei neue Töne an. 

In Afghanistan wird das heftig umstrittene Gesetz zur Rolle der Frau überarbeitet.

 

 

Beiträge

  • Helfer rechnen mit weiteren Erdbebenopfern

    Bei dem schweren Erdbeben in den italienischen Abruzzen sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 1500 Menschen wurden verletzt, mehr als 50 000 Bewohner der Bergregion sind obdachlos.

    Helfer gehen davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteigen könnte. In einigen abgelegenen Bergdörfern ist das Ausmass des Bebens noch nicht bekannt. In der Provinzhauptstadt Aquila sind grosse Sachschäden entstanden.

    Joe Schelbert

  • Eindrücke aus L'Aquila von Italienkorrespondent Massimo Agostinis

    Der Albtraum in Mittelitalien begann gegen 3.30 Uhr: Die Erde bebte - innert Sekunden lagen grosse Teile der Region in Trümmern. Bisher wird von mindestens 100 Toten berichtet.

    Italienkorrespondent Massimo Agostinis berichtet aus dem Erdbebengebiet. Wie sieht es dort aus? Wie geht die Suche nach den Verschütteten voran? Wie läuft die Hilfe an?

    Simone Fatzer

  • Hilfe lief schnell und effizient an

    Die Katastrophenhilfe in Italien - so der allgemeine Eindruck - ist schnell angelaufen und arbeitet effizient. Internationale Hilfe, etwa aus der Schweiz, wird derzeit nicht benötigt. Das hat verschiedene Gründe.

    Rolf Pellegrini

  • Verwirrung um angebliche Vorhersage des Bebens

    Bereits am Morgen sorgte eine Meldung für Schlagzeilen: Ein italienischer Wissenschaftler, so hiess es, habe das Beben vorausgesagt.

    Die Politik habe nicht reagiert. Was ist dran an solchen Berichten? Was halten Seismologen von der angeblichen Vorhersage ihres Kollegen?

    Odette Frey

  • Hohe Erwartungen an Obamas Besuch in der Türkei

    Auf der letzten Station seiner Europareise ist US-Präsident Barack Obama in der Türkei angekommen. Dort wurde der Gast mit gemischten Gefühlen erwartet.

    Mit Skepsis, weil man sich vom wichtigsten Nato-Partner USA in innenpolitischen Fragen nicht dreinreden lassen will. Mit grossen Erwartungen, weil Obama einen EU-Beitritt der Türkei unterstützt.

    Werner van Gent

  • Einschätzungen von Werner van Gent

    Bei seinem Auftritt in der Türkei fand US-Präsident Obama deutliche Worte für den «neuen Freund». Wie stellt sich die Türkei die Beziehung zu den USA künftig vor? Wie soll die neue Rolle der Türkei aussehen? Wie könnte die Türkei im Nahost-Konflikt vermitteln?

    Werner van Gent

  • Neuer Vorstoss gegen hohe Gesundheitskosten

    Wenn sich bei den Gesundheitskosten etwas bewegt, sind es in der Regel die Krankenkassenprämien, die steigen. Ansonsten herrscht Stillstand.

    Nun aber versuchen die kantonalen Gesundheitsdirektoren mit einer neuen Idee Schwung in die Diskussion zu bringen. Es geht um die so genannten Managed Care-Modelle.

    Dominik Meier

  • Afghanisches Ehegesetz wird überarbeitet

    In Afghanistan zeigt der Protest gegen das umstrittene Ehegesetz Wirkung: Nach einem Aufschrei afganischer Menschenrechtler und internationalem Protest soll es nun überarbeitet werden.

    Das Gesetz hätte die Rechte jener Frauen in Afghanistan, die der schiitischen Minderheit angehören, stark einschränken sollen: So sollte die Vergewaltigung in der Ehe straffrei werden und ohne Erlaubnis ihrer Ehemänner hätten Frauen das Haus nicht mehr verlassen dürfen.

    Festgeschrieben war auch, dass eine Ehefrau nur «auf Grundlage rechtmässiger und logischer Entschuldigungen oder mit Erlaubnis ihres Mannes» den Geschlechtsverkehr verweigern darf. Pikant: Der afghanische Präsident Hamid Karsai - einst ein Hoffnungsträger des Westens - hatte das Gesetz zunächst unterzeichnet. Nach der grossen Protestwelle soll es nun überarbeitet werden.

    Sabina Matthay

  • Karin Altwegg

    Schweizer Massarbeit im All

    Ob Apollo 11, die Raumsonde Ulysses oder der Mars-Express: Bei vielen grossen Projekten im Weltraum kommt eine Schweizer Institution ins Spiel - die Universität Bern.

    Dort, in der Abteilung für Weltraumforschung und Planetologie am Institut für Physik, werden Messgeräte hergestellt, die für die Erforschung der Himmelskörper grosse Bedeutung haben.

    Die einzige Professorin am Institut, Karin Altwegg, erklärt, warum die Schweizer Weltraumforscher auf internationaler Ebene einen tadellosen Ruf geniessen, was sie sich vom Internationalen Jahr der Astronomie erhofft und warum sie beim Anblick von Mond und Himmel romantisch wird.

    Andrea Jaggi

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Sabine Manz