Zwangsrückführungen - Kommission sieht Verbesserungspotential

  • Donnerstag, 9. Juli 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 9. Juli 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 9. Juli 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter sieht auch bei kantonalen Polizeikorps, welche die Transfers zum Flughafen machen, Verbesserungspotential: Diese gingen sehr unterschiedlich um mit den Personen, die ausgeschafft werden.

    Zwangsrückführungen - Kommission sieht Verbesserungspotential

    Vor fünf Jahren ist ein Nigerianer bei einer Zwangsausschaffung aus der Schweiz gestorben. Zu reden gab damals vor allem die sogenannte Voll-Fesselung. Die zuständige Kommission zur Verhütung von Folter kommt jetzt zum Schluss: Vieles ist seither besser geworden, aber noch nicht wirklich gut.

    Christine Wanner

  • Sind Griechenlands Banken noch zu retten?

    Fünf vor zwölf für Griechenlands Banken

    Bis Mitternacht muss die griechische Regierung sagen, wo und wie sie sparen und reformieren will. Danach entscheiden die Gläubiger, ob es neues Geld gibt. Die griechischen Banken bleiben deshalb noch mindestens bis am 14. Juli geschlossen. Ob danach alle wieder öffnen, ist höchst ungewiss.

    Gerd Höhler

  • Kritische Texte lösten jeweils eine Flut geradezu hysterischer Reaktionen aus – so, als ob jeder Zweifel an Sisis Politik den Fortbestand des Staats gefährde, sagt der liberale Regimekritiker Ahmed Abdel-Rabou im Beitrag. Bild: Der al-Jazeera-Journalist Mohamed Fahmy (Mitte) am 11. Mai an einer Medienkonferenz in Kairo.

    Ägypten - «Demokratie» ist nur noch eine Worthülse

    Nach dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi vor zwei Jahren wurde die Bewegung der Muslimbrüder zur terrroristischen Organisation erklärt und verboten. Nur so könne Ägypten stabil und demokratisch werden, sagte der neue Machthaber al-Sisi damals, und Millionen jubelten ihm zu.

    Die Gewalt ist geblieben, bis heute.

    Philipp Scholkmann

  • Schleichender Wertverlust und Streit bei der Sanierung: Beides kann Besitzern und Besitzerinnen die Freude am Stockwerkeigentum verderben.

    Stockwerkeigentum - friedliches Miteinander nicht inbegriffen

    Wer sich das Penthouse mit Swimmingpool im Stadtzentrum nicht leisten kann, begnügt sich mit der schlichteren Version und kauft eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.

    Stockwerkeigentum birgt aber Streitpotential: Wer bezahlt wieviel an eine Dachsanierung, genügt ein neuer Aussenanstrich, wer will einen Kinderspielplatz? Ein Haus teilen ist gar nicht so einfach.

    Jan Baumann

  • Der Mann vom World Food Programm sagt: «Die Leute hungern nicht, weil es in Südsudan keine Nahrung gäbe. Das Land ist fruchtbar und grün, aber die Märkte sind geschlossen, weil sie zerstört wurden, weil sich die Leute nicht mehr auf die Felder wagen, weil sie vertrieben wurden.»

    Im jüngsten Staat der Welt gibt es kaum etwas zu feiern

    Vor genau vier Jahren wurde Südsudan ein eigener Staat. Die ethnischen Rivalitäten sind bei der Staatsgründung massiv unterschätzt worden.

    Vier Jahre danach sind in Südsudan fast acht Millionen Menschen vom Hunger bedroht, zwei Millionen wurden vertrieben - und der Bürgerkrieg wird immer grausamer.

    Patrik Wülser

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Matthias Kündig