«ECO» vom 4.4.2016

Am 6. April stellt die Nationalbank die neue Fünfzig-Franken-Note vor, die erste Banknote der neuen Serie. Doch brauchen wir in der digitalen Welt überhaupt noch Geldscheine? Bargeld sei viel teurer als der elektronische Zahlungsverkehr, es fördere Kriminalität und behindere die Geldpolitik der Notenbanken, sagen Kritiker. Doch jüngst ist Bargeld wieder sehr begehrt. «ECO» mit einer monothematischen Sendung zu einem kontrovers diskutierten Thema.

Beiträge

  • Live im Studio: Aleksander Berentsen

    Der Basler Ökonom verteidigt Bargeld als wichtige Versicherung gegen zahlungsunfähige Banken und masslose Steuern. Zudem wahre Bargeld anders als der elektronische Zahlungsverkehr die Privatsphäre.

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  • Banknoten: Wie die Nationalbank am eigenen Anspruch scheiterte

    Seit zehn Jahren verspricht die Schweizerische Nationalbank eine neue Banknotenserie, die absolut fälschungssicher sein soll. Eine Entwicklungsgeschichte geprägt von Ankündigungen und Rückschlägen. In der Zwischenzeit haben andere Länder mit gleichem Verfahren erfolgreich neue Noten aufgelegt.

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  • Bargeld-Restriktionen: Gesetz zwingt Kunstbranche zum Handeln

    Die Schweiz gehört weltweit zu den fünf grössten Kunstmärkten. Nicht alle sind glücklich darüber, denn in der Schweiz sind hohe Bargeld-Zahlungen möglich. Kritiker monieren, der Kunsthandel werde für Geldwäscherei missbraucht. Anfang Jahr hat sich die Schweiz dazu durchgerungen, anonyme Bargeld-Zahlungen nur noch bis 100‘000 Franken zuzulassen. Die Branche sieht sich veranlasst, Kurse unter den Mitgliedern durchzuführen. Doch Kritiker meinen, die neue Bargeldgrenze ändere kaum etwas am Problem.

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  • «ECO kompakt»: Pablo Escobar

    Der Drogendealer Pablo Escobar besass Milliarden – in bar. Diese Summen zu verstecken, bereitete ihm so manche Probleme.

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