Das Ende des Internets

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Das unvermeidliche Ende des Internets und der Untergang der Informationsgesellschaft

von Thomas Grüter

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Bildlegende: Lesetipp der Woche Springer

Ist es absurd, zu vermuten, dass das Internet untergehen könnte? Im Chor der Erfolgsmeldungen über E-Commerce, Social Media, Cloud- und Mobile Computing scheint ein Abgesang auf das Internet tatsächlich deplatziert. Doch Thomas Grüter liefert Fakten und Argumente, die zu denken geben.

Er entwirft ein verstörend zeitnahes Untergangsszenario für das Internet und macht deutlich, dass damit auch das Informationszeitalter an sein Ende käme. Der Erkenntnisgewinn dieses Buches wird durch die sehr plastische Darstellung gefördert. Zudem wird klar, dass aus historischer Sicht nichts für einen ewigen Fortbestand unserer heutigen Zivilisation spricht: Oft genug hat sich das Blatt erschreckend schnell gewendet.

Sicherheit und Fortschrittsglaube sind trügerisch. Doch Grüter betont auch, dass es noch nicht zu spät ist, Antworten zu finden. Selbst wenn das Szenario, das er entwirft, unrealistisch sein sollte, schadet es nicht, diese Möglichkeit einmal durchzudenken.

Das Buch wird allen empfohlen, die eine alternative Sicht auf die Entwicklung von Technologie und Gesellschaft gewinnen wollen, insbesondere den Entscheidungsträgern.

  • Verlag: Spektrum
  • Publikation: 2013
  • Anzahl Seiten: 266

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern

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