Die Angst vor Armut im Alter

Die Vorsorgelüge

Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben

von Holger Balodis und Dagmar Hühne

Die Vorsorgelüge

Bildlegende: Lesetipp der Woche Econ

Mit der Angst vor Armut im Alter verdienen Versicherer Milliarden. Die gesetzliche Rente, so die Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne, wurde sys­te­ma­tisch schlecht­ge­re­det, um einen Markt für die private Al­ters­vor­sor­ge zu schaffen.

Die Politik half kräftig mit, führte die Ries­ter-Ren­te ein – und erreichte damit das Gegenteil des Gewollten. Reich werden nur die Anbieter, wie die Fern­seh­jour­na­lis­ten Balodis und Hühne hier als Ergebnis jahrelanger Re­cher­che­ar­beit do­ku­men­tie­ren.

Doch Die Vor­sor­ge­lü­ge will mehr erreichen als Schock­star­re. Deshalb erklärt das Buch anschaulich und leicht ver­ständ­lich, wo es bei den ver­schie­de­nen Al­ters­vor­sor­ge­pro­duk­ten hakt.

Das Buch wird allen Bür­gern empfohlen, die sich um ihre Al­ters­vor­sor­ge kümmern.

  • Verlag: Econ
  • Publikation: 2012
  • Anzahl Seiten: 264

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Pensionskassen: Milliardenschwere Rentenkürzungen in Sicht

    Aus ECO vom 22.2.2016

    Trotz Tiefzinsphase und weiter steigender Lebenserwartung – Schweizer Pensionskassen haben lange an ihren Rentenversprechen festgehalten. Bis jetzt. Eine «ECO»-Umfrage unter wichtigen Schweizer Arbeitgebern zeigt: Die meisten werden ihre Leistungen deutlich reduzieren. Während im BVG-Obligatorium noch ein gesetzlicher Umwandlungssatz von 6,8 Prozent gilt, rechnen die Kassen im überobligatorischen Teil bereits mit durchschnittlich 5,7 Prozent und weniger. Für Versicherte bedeutet das: Renteneinbussen von rund zwei Milliarden Franken.

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