«ECO» vom 3.12.2012

Beiträge

  • EWR: Unnötige Aufregung

    Für die Schweizer Exportwirtschaft war es ein Schock: Nach einem emotionsgeladenen Abstimmungskampf lehnte das Stimmvolk 1992 den EWR-Beitritt ab. Dabei setzten sich damals fast alle Wirtschaftsführer für einen Beitritt ein. Die Unternehmen wollten vom riesigen europäischen Wirtschaftsraum profitieren und hatten Angst vor dem Abseitsstehen. Heute ist klar: Die negativen Prophezeiungen von damals sind nicht eingetreten. Und Wirtschaftsführer blicken gelassen zurück.

  • Schattenbanken: Eine intransparente Gefahr

    Neue Finanzmarkt-Regulierungen wie Basel III wollen den Banken Zügel anlegen und deren Sicherheit erhöhen. Unter diesen Regeln rutschen aber die Schattenbanken – Finanzinstitute wie Hedge-Fonds und Zweckgesellschaften – durch. Sie handeln zwar ähnlich wie Banken, besitzen aber keine Banklizenzen und sind darum nicht reguliert. Diese Schattenbanken bewegen ein Viertel der Finanzmärkte. Damit sind auch sie ein Risiko für das gesamte System.

  • Michael Buscher – der unbekannte Sanierer

    OC Oerlikon machte jahrelang von sich reden – mit spektakulären Übernahmen, ständigen Managementwechseln und zuletzt einer Beinahe-Pleite. Im Mai 2010 übernahm Michael Buscher das Zepter bei OC Oerlikon. Der kaum bekannte Deutsche krempelte den Technologiekonzern mit seinen 17‘000 Mitarbeitern komplett um. Heute macht OC Oerlikon wieder positive Schlagzeilen – doch Konzernchef Michael Buscher bleibt weiterhin lieber im Hintergrund.

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