«ECO» vom 29.6.2015

Beiträge

  • Die Übermacht der EZB

    Zuerst hat die Europäische Zentralbank (EZB) wochenlang dafür gesorgt, dass die Griechen am Bankomat weiterhin Geld beziehen konnten – indem sie Notfallkredite nicht nur bewilligt, sondern auch mehrfach erhöht hat, auf zuletzt 90 Milliarden Euro. Gestern Sonntag die Kehrtwende: Die EZB gestattet keine weitere Ausdehnung. Damit hat sie zugleich entschieden, dass der griechischen Wirtschaft demnächst das Geld ausgeht. Es ist das jüngste Kapitel der Geschichte einer Institution, die mit der Finanzkrise enorm mächtig – für manche übermächtig – geworden ist. «ECO» über die heikle Mission der EZB.

  • Riskante Rendite-Jagd mit Vorsorge-Geldern

    Die tiefen Zinsen machen Pensionskassen und Versicherern einen dicken Strich durch die Rechnung: Mit «Eidgenossen» und anderen Anleihen bester Bonität verdienen diese kaum mehr Geld. Also setzen sie zunehmend auf Schuldner mit schlechter Bonität, teils gefährlich nah am Ramsch-Niveau. Ein Herdentrieb, der böse enden kann, wenn die Zinsen dereinst wieder steigen.

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  • Streaming spaltet die Musik-Szene

    Diese Tage steigt Apple ins Geschäft mit Musik-Streaming ein. Wieder einmal mischt der Konzern die Machtverhältnisse in einem Markt durcheinander. Streamen, also «Mieten» von Musik auf dem Computer, wird immer beliebter. Es gilt als lang ersehnter Rettungsanker einer gebeutelten Branche, welche massiv Umsätze verloren hat. Gar keine Freude haben die Musiker, ihre Einnahmen gehen zurück. In den USA geht Superstar Taylor Swift mit den Profiteuren des Streamings in den In-Fight, bei «ECO» die Musiker von «Patent Ochsner».

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