«ECO» vom 15.2.2016

Beiträge

  • Direktzahlungen: Bauern produzieren am Markt vorbei

    Schweizer Bauern erhalten jedes Jahr mehr als 2.5 Milliarden Franken an Direktzahlungen – über die Hälfte ihres Einkommens stammt aus Subventionen. Damit gehört die Schweiz weltweit zu den Ländern mit den höchsten Stützungen für den Agrarsektor. Das ist auch im neuen «Agrarpaket 2018 – 21» so vorgesehen. Kritiker sagen, dass Schweizer Bauern zu wenig auf Marktsignale achten, sie sind im internationalen Vergleich weniger konkurrenz- und wettbewerbsfähig. Der Präsident des Bauernverbands, Markus Ritter, nimmt live im «ECO»-Studio Stellung.

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  • «Chällerhocker»: Amerikaner lieben Toggenburger Käse

    Der Toggenburger Käser Walter Räss erfand den «Chällerhocker»-Käse und hoffte, diesen in Zürich verkaufen zu können. Heute ist er damit erfolgreicher, als er sich je erträumte: Er exportierte zusammen mit dem Käsehändler Konrad Heusser letztes Jahr 35 Tonnen «Chällerhocker» in die USA, wo Käse-Fans den Toggenburger «Chällerhocker» heiss lieben. Walter Räss ist einer von denen, die die Chancen der Liberalisierung des Käsemarkts geschickt für sich genutzt haben.

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  • Bcomp: Ein Start-up setzt auf die Wiedergeburt von Flachs

    Einst schneiderte man aus Flachs Kleider, bis Baumwolle die traditionelle Faser verdrängte. Das Freiburger Start-up Bcomp setzt Flachs jetzt in der Industrie ein. Das Gewebe ist stabil und leicht, der Skihersteller Stöckli setzt es bereits bei verschiedenen Skimodellen ein. Nun laufen Verhandlungen mit der Autoindustrie: Für Bcomp wäre das ein Meilenstein.

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