«ECO» vom 9.4.2018

Beiträge

  • Freihandel unter Beschuss

    Weltweit nimmt der Protektionismus zu. Die USA und China decken sich gegenseitig mit Zöllen ein und behindern den freien Warenverkehr statt ihn zu fördern. Diese Politik stellt auch das Selbstverständnis der Welthandelsorganisation WTO in Frage: Sie wurde eigens gegründet, um den Freihandel zu fördern. Ihre multilateralen Verhandlungsrunden kommen aber seit Jahren nicht vom Fleck. Das Paradoxe: Gerade dieser aufkeimende Protektionismus könnte die Rolle der WTO nun aber wieder stärken.

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  • Schlechte Orell-Füssli-Zahlen: Aktionär kritisiert die SNB

    Bei Orell Füssli OF läuft es «unbefriedigend», wie das Notendruck- und Buchhandelsunternehmen selbst eingesteht. OF-Aktionär Gregor Greber nimmt mit seiner Beteiligungsgesellschaft Veraison nun die Schweizerische Nationalbank SNB ins Visier: Diese ist mit rund 33 Prozent grösste Aktionärin von Orell Füssli – und gleichzeitig eine wichtige Kundin. In «ECO» sagt Gregor Greber, wieso er diesen Interessenkonflikt nicht länger hinnehmen will.

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  • Italien: Marode Banken gefährden Europa

    Italienische Banken sitzen auf faulen Krediten in Milliardenhöhe. Doch die Vereinbarungen zur Abwicklung maroder Banken der Eurozone werden unterlaufen. Das ist heikel: Denn italienische Banken sind eine Gefahr für die Stabilität des europäischen Bankensystems. Besonders schlecht steht die Monte dei Paschi in Siena da.

  • Schattenbanken in New York

    Ausgerechnet im Mekka der Hochfinanz haben tausende Einwanderer keinen Zugang zum Bankensystem. Vielen fehlen die Papiere, um ein Konto zu eröffnen. Aus der Not haben die Einwanderer aus der Karibik eine Tugend gemacht: Sie haben ihre eigenen Spar- und Kreditzirkel gegründet. Eine «ECO»-Reportage.