«ECO» vom 13.6.2016

Beiträge

  • Helikoptergeld: Mehr als ein Hirngespinst

    Notenbanken verteilen Geld direkt an die Bevölkerung – dieses vermeintlich utopische Konzept wird als Helikoptergeld bezeichnet. Als Mario Draghi am 10. März dies als «sehr interessantes Konzept» bezeichnete, ging ein Sturm der Empörung los. Doch auch der ehemalige US-Notenbankpräsident Ben Bernanke hält Helikoptergeld für denkbar. Und Jean-Pierre Danthine, der bis Juni letzten Jahres dem Direktorium der Nationalbank angehörte, weiss, dass die SNB Helikoptergeld verteilt, wenn auch in höchst subtiler Form.

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  • Brexit: Gespaltenes Land, tiefe Gräben, grosse Sorgen

    Noch sind sie drin, in knapp zwei Wochen vielleicht schon draussen: Grossbritannien stimmt über den Verbleib in der EU ab. Die Meinungen sind geteilt – das Land auch. Selbst durch einzelne Branchen wie der Finanzindustrie ziehen sich Gräben. Die wirtschaftlichen Folgen eines Austritts sind unabwägbar, Brexit-Gegner haben Angst vor der Isolierung. Auch Schweizer Unternehmer machen sich Sorgen.

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  • Mario Sager: Unternehmer statt Fussballprofi

    Sein Traum war eine Karriere als Fussballprofi. Doch Verletzungspech zwang Mario Sager, sich neu zu orientieren. Dem Fussball blieb er treu, heute organisiert er Fussballcamps in der gesamten Schweiz. Ein gutes Geschäft, immerhin sind 60‘000 Kinder und Jugendliche in Fussballvereinen organisiert. Das erfolgreiche Geschäftsmodell will Mario Sager nun auch auf andere Sportarten anwenden, bereits gibt es Reit- oder Tenniscamps.

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  • Die eiserne Hand des Kremls

    Vetternwirtschaft und Korruption: Mehrfach berichtete «ECO» über wirtschaftliche Ungereimtheiten rund um die vergangenen Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi. Mehrere dieser Kreml-Kritiker, die mit «ECO» gesprochen haben, sind in der Zwischenzeit verhaftet worden – einer wurde gar ermordet. Meinungsfreiheit wird in Putins Machtbereich zum immer grösseren Risiko.

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