Hunger nach Land

Der globale Kampf um Grund und Boden

von Fred Pearce

Buchtitel

Bildlegende: Lesetipp der Woche. Kunstmann

Stellen Sie sich vor, ein Unternehmer würde an der Haustür klingeln und Ihnen mitteilen, die Regierung habe Ihr Haus und Ihren Garten konfisziert, damit er dort Mais anbauen könne.

Bittere Realität für Millionen von Menschen

Ausserdem habe man den Stadtwald gesperrt, um ihn in ein Wildreservat für zahlende Gäste zu verwandeln. Unvorstellbar? Für Millionen Menschen weltweit ist dieses Szenario bittere Realität.

Fred Pearce ist ein Jahr lang um den Globus gereist und hat die Opfer dieses beispiellosen Landraubs besucht, ebenso wie Spekulanten und Investoren, missionarische Eiferer, idealistische Weltverbesserer und pragmatische Grosslandwirte.

Feigenblatt für profitgierige Konzerne und korrupte Regierungen

Der Autor gibt dem Argument, nur die industrielle Landwirtschaft könne die Menschheit vor der drohenden Nahrungsmittel-Knappheit bewahren, eine faire Chance – und entlarvt es als Feigenblatt für profitgierige Konzerne und korrupte Regierungen.

Das Buch sei allen ans Herz gelegt, die sich in Umwelt-, Ernährungs- und Entwicklungsfragen nicht allein auf das freie Spiel der Märkte verlassen möchten.

  • Verlag: Kunstmann
  • Publikation: 2012
  • Seiten: 397

In Zusammenarbeit mit getAbstract, Luzern

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