Mindestlohn, Daniel Lampart, Steuergutschriften USA, Euro-Krise

Beiträge

  • Mindestlohn: Die Angst der Wirtschaft vor der dritten Niederlage

    Die Wirtschaftsverbände haben jüngst zwei Niederlagen erlitten: bei der Minder- und der Zuwanderungs-Initiative. Kritiker orten bei Economiesuisse, Gewerbe- sowie Arbeitgeberverband zu grosse Distanz zur Basis. Die Mindestlohn-Abstimmung am 18. Mai wollen die Verbände unbedingt gewinnen. «ECO» begleitet den Kampagnenleiter und fragt, was er aus den Niederlagen gelernt hat. Im Studio: Daniel Lampart, Chefökonom des Gewerkschaftsbundes und Mindestlohn-Befürworter.

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  • So holt in den USA der Staat Arbeitnehmer aus der Armut

    Einen Mindestlohn, wie er in der Schweiz zur Debatte steht, kennen viele Staaten, auch die USA. Dort gibt es aber einen zusätzlichen Weg, Menschen aus der Armut zu holen: mit einkommensabhängigen Steuergutschriften. Der Staat erlässt ärmeren Arbeitnehmern für jeden Dollar, den sie am Arbeitsplatz verdienen, ein paar Cents bei der Steuerrechnung. Das Instrument schafft Anreize, mehr zu arbeiten, und hat in den vergangenen Jahren Millionen über die Armutsgrenze gehoben.

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  • In der Euro-Krise wirkt nur die Peitsche

    Nachrichten aus dem Euro-Raum wecken nach und nach mehr Optimismus. Griechenland, seit bald vier Jahren von internationalen Hilfsgeldern abhängig, ist an den Kapitalmarkt zurückgekehrt. Die Rosskur, welche die internationalen Geldgeber Athen verschrieben haben, scheint zu wirken. Italien und Frankreich hatten diesen Druck von aussen nicht – und sind prompt zu den neuen Sorgenkindern Europas geworden.

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