Schwerpunkt: Energiestrategie 2050 – Gewinner und Verlierer

Energie sparen und neue Energien fördern – was hiesse die Energiestrategie 2050 für die Strombranche und deren Kunden? «ECO» mit einem Schwerpunkt. Im Studio: Bundespräsidentin Doris Leuthard.

Am 21. Mai 2017 entscheidet das Stimmvolk über das revidierte Energiegesetz. Das Ziel: Der Energieverbrauch soll gesenkt, neue Energien gefördert werden. Zudem würde der Bau neuer Kernkraftwerke verboten. Bei Politik und Wirtschaft ist die Energiestrategie umstritten. «ECO» erklärt deren Eckpfeiler.

«ECO» stellt das Walliser Photovoltaik-Unternehmen Winsun vor. Es hat seinen Mitarbeiter-Bestand in nur fünf Jahren von 5 auf 65 erhöht und betreibt sechs Filialen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Winsun hat die Konkurrenz im Wallis längst hinter sich gelassen.

Im Studio: Bundespräsidentin Doris Leuthard

Grosse Stromkonzerne könnten von der Energiestrategie 2050 profitieren. Denn sie sieht vor, Grosswasserkraftwerke vorübergehend zu fördern. Nachdem sie jahrelang viel Geld mit Wasserkraft verdient haben, ist der Markt eingebrochen. Sie versuchen, einen Teil der Verluste auf die Allgemeinheit abzuwälzen. So wollen sie weniger Wasserzins bezahlen, was für die betroffenen Gemeinden verheerend wäre: Diese Zahlungen machen bis zur Hälfte der Gemeinde-Budgets aus. «ECO» besucht Gemeinden im Kanton Graubünden und konfrontiert die Axpo mit den Vorwürfen.

Im Studio stellt sich Bundespräsidentin Doris Leuthard den kritischen Fragen von Reto Lipp – etwa, warum der Bundesrat die Stromkonzerne unterstützen will und ob Konsumenten auch in irgendeiner Form von der Energiestrategie 2050 profitieren.

Beiträge

  • Energiestrategie 2050: Die Kernpunkte

    Die Schweiz soll aus der Atomkraft aussteigen, erneuerbare Energien sollen an Bedeutung gewinnen. Das Stimmvolk entscheidet am 21. Mai über die Energiestrategie 2050. Darin spielen Subventionen, Anreize für einen effizienteren Energieverbrauch und eingeschränkte Bürgerrechte wichtige Rollen.

    Mehr zum Thema

  • So kamen die Schweizer Stromkonzerne in die Bredouille

    Die Speicher- und Pumpspeicherwerke in den Alpen waren eine Goldgrube für die Schweizer Stromkonzerne. Später, vor allem mit der Förderung erneuerbaren Energien in Deutschland, kamen die fusionierten Unternehmen Axpo und Alpiq in Bedrängnis.

    Mehr zum Thema

  • Umstrittene Wasserzinsen

    Grosse Stromkonzerne könnten von der Energiestrategie 2050 profitieren. Denn sie sieht vor, Grosswasserkraftwerke vorübergehend zu fördern. Nachdem sie jahrelang viel Geld mit Wasserkraft verdient haben, ist der Markt eingebrochen. Sie versuchen, einen Teil der Verluste auf die Allgemeinheit abzuwälzen. So wollen sie weniger Wasserzins bezahlen, was für die betroffenen Gemeinden verheerend wäre: Diese Zahlungen machen bis zur Hälfte der Gemeinde-Budgets aus. «ECO» besucht Gemeinden im Kanton Graubünden und konfrontiert die Axpo mit den Vorwürfen.

    Mehr zum Thema

  • Winsun: Photovoltaik aus dem Wallis

    Das Walliser Photovoltaik-Unternehmen Winsun hat seinen Mitarbeiter-Bestand in nur fünf Jahren von 5 auf 65 erhöht und betreibt sechs Filialen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Winsun hat die Konkurrenz im Wallis längst hinter sich gelassen.

Artikel zum Thema

Mehr zum Thema