«ECO» vom 20.11.2017

Beiträge

  • Arme Stromriesen – reiche Aktionäre

    Die Stromkonzerne Alpiq und Axpo mussten Milliarden abschreiben. Sie sind angeschlagen. Ihre Besitzer aber, Kantone und regionale Elektrizitätsunternehmen, verdienen gutes Geld. Während Jahrzehnten haben sie Dividenden von den Stromriesen kassiert und heute verdienen die Regionalwerke gut, weil sie Strom billig auf dem freien Markt einkaufen und teuer an ihre Endkunden verkaufen können. Wenn es bei Axpo und Alpiq wirklich ums finanzielle Überleben geht, dann müssten und könnten zuerst die Aktionäre Geld einschiessen – und nicht, wie vielfach gefordert, der Bund.

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  • Strom für Patrioten

    Wer Schweizer Strom konsumieren will und dazu noch umweltfreundlichen, kann das tun, auch wenn sein lokaler Stromversorger das gar nicht anbietet. Die Walliser Genossenschaft E-Can Suisse sucht zurzeit via Crowdfunding Interessenten. «ECO» zeigt, wie das Geschäftsmodell funktioniert, das einen freien Strommarkt simuliert, obwohl es diesen in der Schweiz heute gar nicht gibt.

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  • Geschwister Hahnloser – das harte Leben als Unternehmer

    Sie sind gerade mal 28 und 30 Jahre alt und leiten seit gut einem Jahr eine Traditionsfirma in Zürich, Katja und Michael Hahnloser. Sie haben das «Modehaus Gassmann», ein Geschäft für Luxusbekleidung, von ihren Eltern übernommen und führen es in 5. Generation weiter. Was nach einem Traumjob in der Welt der Schönen und Reichen aussieht, ist nicht immer ganz einfach.

  • China – mit der digitalen Revolution zum Spitzenreiter

    China genügt es nicht mehr, Werkbank der Welt zu sein. Mit der digitalen Revolution erhofft sich das Land, den Sprung an die Spitze. Für Staatschef Xi Jinping hat die Digitalisierung oberste Priorität. Unternehmen wie die Textilfirma Cotte zeigen, wohin es geht. Sie hat ihre Herstellung vom Kundenkontakt bis zur Auslieferung von Anzügen radikal digitalisiert. Die Software von Cotte ist ein Verkaufsschlager.