Was unter Staatskapitalismus zu verstehen ist

Das Ende des freien Marktes

Der ungleiche Kampf zwischen Staatsunternehmen und Privatwirtschaft

von Ian Bremmer

Das Ende des freien Marktes

Bildlegende: Lesetipp der Woche Hanser

Das Phänomen des Staatskapitalismus hat in den letzten Jahren wesentlich an Bedeutung gewonnen. Ian Bremmer greift damit ein hochaktuelles Thema auf, das die Weltwirtschaft in Zukunft noch stärker beeinflussen wird.

Das Buch ist inhaltlich gut strukturiert und vermittelt einen umfassenden Eindruck der globalen Wirtschaftslage. Allerdings müsste es, im Original 2010 erschienen, aufgrund der Schuldenkrise in Europa und ihrer möglichen Konsequenzen auf die Weltwirtschaft eigentlich bereits eine Fortsetzung erhalten.

Zudem lässt sich eine ausgeprägt amerikanische Perspektive in vielen Passagen nicht leugnen. Insgesamt liefert Bremmer eine sehr präzise Analyse.

Das Buch wird allen international tätigen Managern und politisch interessierten Unternehmern empfohlen, die mit staatskapitalistischen Einflüssen in ihrem Wirkungskreis konfrontiert sind.

  • Verlag: Hanser
  • Publikation: 2011
  • Anzahl Seiten: 222

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Schweizer Firmen in chinesischer Umarmung

    Aus ECO vom 25.1.2016

    Chinesische Konzerne kaufen europäische Firmen – immer mehr und immer diversifizierter. Auch in der Schweiz sind in den letzten Jahren mehrere Traditions-Unternehmen in chinesische Hände übergegangen. Haben Chinesen erst einmal eine Firma übernommen, schauen sie, lernen sie und erschliessen sich neues Know-how für das Wachstum im eigenen Land. Die akquirierten Firmen haben selten radikale Eingriffe zu befürchten. Dennoch: Es prallen Unternehmens-Kulturen aufeinander, die für beide Seiten schwierig sind.

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