Wenn alles möglich scheint

Inflation oder Deflation?

So schützen Sie sich vor allen Szenarien

von Markus Lindermayr, Janne Jörg Kipp und Christoph Schnabel

Buchtitel

Bildlegende: Lesetipp der Woche. FinanzBuch

Inmitten einer weltweiten Finanzkrise über Geldanlagen zu dozieren, ist ein Spiel mit der Angst: Nichts ist mehr sicher, alles scheint möglich. Die kapitalmarkterfahrenen Autoren dieses Buches entwerfen einige bedrohliche Zukunftsszenarien. Doch von wenigen Ausflügen ins Sensationsheischende und Spekulative abgesehen, bleiben sie dabei weitgehend sachlich.

Die komplexe Verflechtung von Geld, Zins, Kredit und Wohlstand schildern sie angesichts der aktuellen Lage nicht ohne Grund mit dramatischen Worten. Dass es dem Leser letztlich selbst überlassen bleibt, welche Zukunftserwartung er für die wahrscheinlichste hält, dafür sind die Autoren nicht zu kritisieren, im Gegenteil.

Auch wenn das Buch bereits 2012 publiziert worden ist, so sei es dennoch empfohlen. Die Grundkenntnisse in Sachen Wirtschaft werden hier ebenso bedient wie das Interesse am Schutz des eigenen Vermögens.

  • Verlag: FinanzBuch
  • Publikation: 2012
  • Anzahl Seiten: 336

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Fallende Preise: Warum es trotzdem keine Deflation gibt

    Aus ECO vom 7.3.2016

    In den letzten Jahren hat die Schweizerische Nationalbank regelmässig vor einer deflationären Entwicklung, also fallenden Preisen, gewarnt. Die Befürchtung: Konsumenten verschieben Käufe, in der Hoffnung, die Produkte würden noch günstiger. Für die Wirtschaft ein Schreckensszenario. Aktuell ist das Preisniveau rückläufig. Bei einigen Gütern, beispielsweise bei Autos, fallen die Preise sogar massiv. «ECO» zeigt, warum die Deflationsangst trotzdem unbegründet ist.

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