Zwischen Bildung und Bilanzen – Schule als Business

Schulen sind längst nicht mehr nur öffentliche Bildungsinstitute. Mit Schulen lässt sich viel Geld verdienen. Bildung gilt international als starker Wachstumsmarkt. Analysten sprechen schon heute von einem Volumen von 5,6 Billionen US-Dollar. «ECO» zeigt, wer daran verdient.

Beiträge

  • Internate, Tagesschulen, Konzerne: Kampf um Schüler wird global

    Ein Abschluss an einer Schweizer Privatschule gilt im Ausland vielfach noch immer als Grundstein für eine internationale Karriere. Inzwischen nutzen auch globale Bildungskonzerne, etwa aus Hongkong oder Dubai, diesen guten Ruf: Sie kaufen oder eröffnen hierzulande Schulen. Dies führt zu einem harten Konkurrenzkampf. «ECO» besucht unter anderem das Internat in Zuoz und zeigt das Spannungsfeld zwischen Bildungsinstitution und profitorientiertem Unternehmen.

  • Afrikas Privatschulen: Lukrativer Markt für Investoren

    In Kamerun haben öffentliche Schulen einen schlechten Ruf. Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder darum auf eine Privatschule. Kamerun ist kein Einzelfall: Gemäss Weltbank besucht in Entwicklungsländern jedes fünfte Kind eine Privatschule. Diese sind aber nicht für eine Elite gedacht, sondern für die untere Mittelschicht. Ausländische Geldgeber investieren in Ausbildungskredite und in private Schulen. Auch ein Schweizer Mikrofinanz-Institut verdient Geld mit diesem Geschäftsmodell.

  • Lehrplan 21: Lehrmittelverlage streiten um Millionen-Aufträge

    Zu den Profiteuren des Lehrplanwechsels gehören die Verlage, die neue Lehrmittel herstellen. In diesem Markt kämpfen fünf kantonale Lehrmittelverlage und Private mit ungleichen Spiessen. Denn das Rennen machen Lehrmittel, die von den Kantonen für obligatorisch erklärt werden. Privatverlage kritisieren, dass Kantone wie Zürich und St. Gallen für die Werke ihrer eigenen Verlage eine Absatzgarantie geben.

Ein Blick in die Spezial-Sendung

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