«ECO» vom 20.6.2016

Beiträge

  • Zypern: Geldwäsche noch längst nicht ausgemerzt

    Vor ein paar Jahren stand das Bankensystem in Zypern vor dem Kollaps. Mit 7,3 Milliarden Euro sprang die EU ein und rettete Zyperns Banken. Die Rettungsaktion war mit Auflagen verbunden: Seit Ende 2013 müssen Zyperns Finanzinstitute eine bankinterne Kontrollinstanz einrichten, die Geldwäsche verhindern soll. Doch der Praxistest zeigt: Noch immer bieten dubiose Berater Briefkastenfirmen in Zypern an, um Gelder zu waschen.

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  • Josef Ackermann: Live im «ECO»-Studio

    Er ist einer der bekanntesten Schweizer Banker, führte jahrelang die Deutsche Bank, und seit November 2014 ist Josef Ackermann Verwaltungsrats-Präsident der Bank of Cyprus – eine der Banken, die dem Vorwurf ausgesetzt sind, Gelder zu waschen. «ECO» konfrontiert Josef Ackermann und spricht mit ihm auch über den drohenden Brexit.

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  • Clearing-Stellen: Systemrisiko für das Finanzsystem

    Wenn an einer Börse Aktien oder andere Finanzprodukte gehandelt werden, wird der Deal meist nicht direkt zwischen Käufer und Verkäufer abgewickelt, sondern über sogenannte Clearing-Stellen: Damit sind Clearing-Häuser gewichtige und neuralgische Knoten im Finanzsystem – sie tragen Milliardenrisiken. Das Problem: Einige wenige Clearing-Häuser wickeln den grössten Teil des Handels für gefährliche Zinsderivate ab. Kollabiert eines dieser Clearing-Häuser, könnte dies das ganze Finanzsystem gefährden.

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  • Hillary Clinton: Gefahr für die Pharmafirmen

    Viele Amerikaner können sich ihre Medikamente nicht mehr leisten. Auch, weil nirgends auf der Welt Medikamente so teuer sind wie in den USA. Für Pharmafirmen ist der amerikanische Markt deshalb äusserst lukrativ. Doch das Geschäft könnte unter Druck kommen: Die hohen Preise wurden zum Wahlkampfthema: Präsidentschafts-Kandidatin Hillary Clinton hat den grossen Pharmafirmen den Kampf angesagt.

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