Alleskönner Haut: «Einstein» entdeckt ein unterschätztes Organ

Sie ist Zierde und Schutz zugleich. Sie macht glücklich und schön. Sie ist widerstandsfähig und einfühlsam: Unsere Haut.

«Einstein» zeigt die neusten Erkenntnisse über unser grösstes und zugleich am wenigsten beachtete Organ. Wie zentral der Tastsinn ist, wie die Haut selbst Allergien heilen kann, und wieviel Sonne sie wirklich verträgt. Heute zeigt Tobias Müller viel Haut.

Beiträge

  • Sonne zwischen Heilkraft und Hautkrebs

    Die Schönheit der Haut ist vergänglich – und schuld daran ist hauptsächlich die Sonne. Doch wie schädlich ist die Sonne wirklich? Tobias Müller will es wissen und testet an sich selbst, wie viel Sonne die Haut verträgt. 1 Woche kremt der «Einstein»-Moderator nur eine Hälfte des Gesichts ein und geht jeden Mittag an die Sonne – unter ärztlicher Betreuung natürlich. Was wird mit seiner Haut passieren?

  • Lebenswichtige Berührungen

    Die Haut ist unser grösstes Sinnesorgan – und das am meisten vernachlässigte. Dabei ist kein Sinn fundamentaler als der Tastsinn. Berührungen sind für uns unerlässlich: Fürs Wachstum, für unser Wohlbefinden, und sogar fürs schiere Überleben. Kleinkinder, die nicht berührt werden, versterben unter Umständen. Allmählich entdeckt die Wissenschaft Berührungen als Lebenselixier – und als Hilfe zur Selbsthilfe: Wenn wir uns selbst anfassen, können wir uns besser beruhigen und erinnern.

  • Neurodermitis: Wie wichtig das Mikrobiom für die Haut ist

    Pilze, Bakterien, Viren, Einzeller: Das sogenannte Mikrobiom ist für unsere Augen unsichtbar, doch auf unserer Hautoberfläche tummeln sich Milliarden von lebenden Mikroorganismen. Ist das Mikrobiom im Gleichgewicht, dann geht es der Haut gut – wenn nicht, dann entstehen Hautkrankheiten wie Neurodermitis. Hier setzen Dermatologen an: Sie wollen Neurodermitis behandeln, indem sie das Gleichgewicht der Mikroben auf der Haut wieder herstellen. Experten sprechen von einer Revolution.

  • Lebendige Tattoos

    Tätowieren ist eine jahrtausendealte Kulturtechnik – schon Ötzis Haut war verziert. Umso erstaunlicher, dass man bis jetzt gar nicht so genau wusste, warum Tätowierungen eigentlich ein Leben lang halten. Unsere Haut erneuert sich schliesslich ständig. Die neuste Studie zeigt nun: Tattoos sind viel lebendiger, als man bisher dachte. Die Tinte wird von Fresszellen aufgenommen und dann an die nächste Generation weitergegeben. An der Tattoo-Convention in Heiden sorgt diese Erkenntnis bei Profis und Publikum für Staunen.

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Produzentin: Andrea Fischli; Autoren: Martina Mieth, Thomas Kobel