Die Zukunft der Schokolade

Kakao-Knappheit und neues Gesundheitsbewusstsein haben der Schokolade zugesetzt. «Einstein» zeigt, wie Forscher die süsse Versuchung neu erfinden.

Vegane und kalorienreduzierte "Schoggi" sind genauso im Vormarsch wie neuartige Verfahren, die in Sachen Geschmackserlebnis alles bisher Dagewesene revolutionieren werden.

Beiträge

  • Die Schokoladen-Revolution

    Ein Musiker und ein Forscher starten durch. Die Schweizer Pop-Ikone Dieter Meier und der Lebensmitteltechnologe Tilo Hühn bringen etwas völlig Neues auf den Markt: Die kaltgepresste Schokolade. Sie enthält ausschliesslich natürliche Aromen aus der Kakaobohne. Die neue Kreation stösst nicht nur auf Neugier, sondern auch auf Ablehnung bei etablierten Schokoladeproduzenten. Sie sehen alte Traditionen in Gefahr.

  • Ökologisches Desaster im Kakaoanbau

    Um die empfindlichen Kakaopflanzen in den Anbaugebieten steht es schlecht. Schuld daran sind die Monokulturen. Sie haben die Erde ausgelaugt und bieten neuen Krankheiten einen Nährboden. Die Produktivität sinkt und damit leiden auch die Bauern.

  • Fast wie aus dem Regenwald

    Seit einigen Jahren suchen Fachleute wie Petra Heid eine Alternative zu den Monokulturen. Der wirkungsvollste Ansatz heisst dynamischer Agroforst. Fast wie im Regenwald wächst die Kakaopflanze neben anderen Pflanzen wie Bananen, Edelhölzer und Paprika. Dies nützt nicht nur dem Kakao, auch die Bauern profitieren.

  • Ein Blick in die Schokoladeforschung

    Er erfindet die Schokolade immer wieder neu: Der ETH-Dozent Erich Windhab, auch Schoko-Papst genannt. Er forscht an einer Schokolade, die auch bei weniger Kalorien gleich gut schmeckt. Andere versuchen den Markt mit neuen Farben aufzumischen. Doch das Beispiel vegane Schokolade zeigt, dass auch alte Rezepturen plötzlich ganz gross rauskommen können.

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Produzenten: Thomas Gerber, François Loriol; Autorin: Amanda Arroyo