«Einstein» im Tal der Könige

Wo Schweizer Forscher immer wieder für Sensationen sorgen – «Einstein» im Tal der Könige: Das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun macht wieder von sich reden: Verbergen sich weitere Grabkammern hinter den prunkvoll bemalten Wänden? Eventuell sogar die von Nofretete?

«Einstein» begleitet die Basler Ägyptologin Susanne Bickel ins Tal der Könige und zeigt, dass diese neusten Entwicklungen ohne Schweizer Forschung nicht möglich gewesen wären. Tobias Müller erlebt zusammen mit Mumien-Anatom Frank Rühli am eigenen Körper, wieviel gruselige Knochenarbeit in der Erforschung der prunkvollen Pharaonenzeit steckt – und hilft mit, einem noch unerforschten Grab seine Geheimnisse zu entlocken.

Beiträge

  • Neue Kammern im Grab Tutanchamuns: Dank Schweizer Scans entdeckt

    Eigentlich dienten die hochauflösenden Scans des reich verzierten Grabes von Tutanchamun einem anderen Zweck: nämlich der Erstellung einer Kopie des Grabes – das Original leidet unter den vielen Touristen. Doch als die Uni Basel die Scans dann veröffentlichte war ihre Qualität so gut, dass man darauf Anzeichen von zugemauerten Durchgängen entdeckte. Eine Sensation bahnt sich an, und das nur dank Schweizer Forschung.

  • Basler Mumie: Warum musste der 13-jährige Amun-Priester sterben?

    Er ist 3000 Jahre alt und bestens erhalten – aber woran starb der junge Amun-Priester, der zum Bestand des Basler Antikenmusems gehört? «Einstein» ist mit dabei, wenn Ägyptologe André Wiese und Anthropologe Gerhard Hotz das grösste Geheimnis der Mumie lüften wollen – mithilfe einer Computertomographie. War die Todesursache tatsächlich ein Genickbruch, wie in den 70er-Jahren vermutet wurde? Es wird eine Untersuchung voller Überraschungen.

  • Ägypten im Alltag: Wir leben wie vor 3000 Jahren

    Unser Alltag ist dem im alten Ägypten ähnlicher als wir denken. Aufstehen, Socken anziehen, Zähne putzen, schminken – so sah auch ihr Morgenritual vor 3000 Jahren aus. Das Papier der Ägypter war der Papyrus, ihre Medizin weit fortgeschritten, und Termindruck war wohl auch kein Fremdwort: Denn es gab nicht nur den Kalender, sondern auch bereits den 24-Stunden-Tag.

  • Die 3000 Jahre alte Mumie einer Sängerin

    Es war eine sensationelle Entdeckung der Basler Ägyptologin Susanne Bickel und ihres Teams. Eher zufällig stiessen sie im Tal der Könige auf ein nicht ausgeraubtes Grab. Es gehört einer angesehenen Sängerin, die hier seit 3000 Jahren sorgfältig mumifiziert ruht. Ein absoluter Glücksfall für die Forscherinnen.