«Einstein» vom 17.3.2011

«Einstein»-Spezial

«Einstein» unterwegs in der Ukraine: Vor genau 25 Jahren kam es in Tschernobyl zur Katastrophe. Das drohende nukleare Desaster in Japan gibt der Reise eine schreckliche Aktualität. «Einstein» liefert Hintergründe zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Unfälle.

Beiträge

  • Der Verlauf der Katastrophe

    Seit dem 11. März jagen sich die schlechten Nachrichten aus Japan und sie werden immer schlimmer. Ein Ende ist nicht abzusehen. Eine Chronologie.

  • Strahlenschutz

    Wenn die Sicherheitssysteme eines Atomkraftwerks versagen, müssen genügend Spezialisten vorhanden sein. «Einstein» besucht die Strahlenschutzschule am PSI in Villigen. Hier lernen Sicherheitsleute, Ingenieure und Sanitäter den richtigen Umgang mit ionisierender Strahlung.

  • Sind zukünftige AKWs sicherer?

    Atomkraftwerke der nächsten Generation sollen wesentlich sicherer sein als bestehende Reaktoren. Gebaut sind sie allerdings noch nicht. Und die Katastrophe von Fukushima ist für die Kraftwerkbauer ein arger Dämpfer.

  • Eine Geschichte voller Zwischenfälle

    Die Explosionen in den Reaktoren von Fukushima sind die jüngsten einer langen Reihe von Unfälle in Atomanlagen. Seit die Kernspaltung für friedliche Zwecke genutzt wird, haben sich weltweit zahlreiche schwerwiegende Zwischenfälle ereignet. Auch in der Schweiz.

  • Video «Reaktortypen» abspielen

    Reaktortypen

    Nicht alle Atomkraftwerke funktionieren nach demselben Prinzip. Deshalb gibt es auch grosse Unterschiede im Verlauf der Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl.

  • Reise nach Tschernobyl unter neuen Vorzeichen

    Vor 25 Jahren ereignete sich im Atomkraftwerk von Tschernobyl der Supergau. Zum Jahrestag dieser Katastrophe plante «Einstein»-Moderatorin Nicole Ulrich einen Besuch in der Sperrzone rund um das ehemalige Atomkraftwerk. Zusammen mit dem Atomphysiker Stephan Robinson von Green Cross Schweiz besucht sie den Unglücksort. Aus dieser Reise in die Vergangenheit ist nach der Katastrophe in Japan plötzlich eine Reise in die Aktualität geworden.

  • Die Folgen für die Schweiz

    Die Katastrophe von Tschernobyl bedeutete das vorläufige Aus für die hochtrabenden Ausbaupläne der Schweizer Atompolitik. Erst 20 Jahre später, mit dem Erkennen der CO2-Problematik und dem damit zusammenhängenden Klimawandel wurde Atomenergie wieder salonfähig – jedenfalls bis zum aktuellen Desaster in Japan. Zwei Zeitzeugen von 1986 erinnern sich und machen Einschätzungen, ob in der Schweiz je wieder einmal ein AKW gebaut wird.