«Einstein» vom 16.10.2014

«Einstein»-Spezial

«Barock - mon amour» heisst der SRF-Kulturschwerpunkt im Herbst 2014. Doch war der Barock wirklich zum Verlieben? Tobias Müller und Kathrin Hönegger erleben an einem authentischen Barockfest in Thüringen was es heisst, unter der Perücke zu leben und entdecken eine schillernde Epoche.

Beiträge

  • Die Entdeckung der Wissenschaft

    Der Barock gilt als Wiege der modernen Wissenschaft. Galileo, Kepler, Newton: Sie stehen etwa für das kopernikanische Weltbild, die Entdeckung der Gravitation und die Formulierung des Fallgesetzes. Doch wie konnte in einer Zeit, die bekannt war für ihre Prunksucht und das ausschweifende Leben bei Hofe, die spröde Naturwissenschaft derart aufblühen? «Einstein» auf Spurensuche im holländischen Städtchen Leiden, wo der Wissenschaftswende im Barock ein Museum gewidmet wurde.

  • So roch der Barock - Fernsehen zum Mitriechen

    Im Barock war die tägliche Dusche verpönt. Die Menschen fürchteten, dass Krankheitskeime durch die allzu saubere Haut dringen könnten. Ergo war der Barock eine geruchsintensive Epoche. Der Zürcher Parfumeur und Duftkünstler Andreas Wilhelm hat recherchiert und baut für «Einstein» den Eigengeruch eines Barockmenschen aus einzelnen Duftkomponenten nach.

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  • Märchenhaftes Porzellan

    Märchenhaftes Porzellan

    Die Erfindung des europäischen Porzellans mutet an wie ein Märchen. Der Held: Johann Friedrich Böttger. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde dieser eingesperrt, um für den Kurfürsten auf chemischem Wege Gold zu machen. Und tatsächlich schaffte der junge Apotheker aus Berlin ein Wunder - nicht echtes Gold zwar, aber weisses Gold - das damals so begehrte Porzellan. Böttger war der erste Europäer, dem es gelang, die prachtvolle Keramik aus China zu kopieren und damit das Monopol der Chinesen zu brechen.

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