«Einstein» vom 28.6.2012

«Einstein»-Spezial

Am Stanserhorn gibt es eine Welt-Neuheit: Die Cabrio-Bahn gondelt auf den beliebten Ausflugsberg. «Einstein»-Spezial hat den Bau der Cabrio-Bahn begleitet, blickt zurück in die Pionierzeit des Schweizer Seilbahnbaus und zeigt, wie Luftseilbahnen die Verkehrsprobleme in Metropolen entschärfen.

Beiträge

  • Weltneuheit Cabriobahn: Oben ohne auf den Berg

    Weltneuheit Cabriobahn: Oben ohne auf den Berg

    Am Stanserhorn wird Ende Juni Seilbahngeschichte geschrieben. Zum ersten Mal gleitet eine oben offene, doppelstöckige Seilbahnkabine – die Cabriobahn - über die Masten hinauf zum Berg. «Einstein» begleitete die Entwicklung dieser völlig neu konzipierten Seilbahn, erzählt von Schwierigkeiten, Mehrkosten und der fast grenzenlosen Freiheit über den Seilen.

  • Mini-Seilbahnen: Lebensader für Urner Bergbauern

    Mini-Seilbahnen: Lebensader für Urner Bergbauern

    Im Kanton Uri sind 35 Alpbetriebe einzig mit sogenannten Mini-Seilbahnen erreichbar. Die meistens zur Seite offenen Holz- und Metallkonstruktionen befördern Material, Tiere aber auch Personen. Ohne diese Kleinstgondeln wäre eine Bewirtschaftung der abgelegenen Alpgebiete unmöglich – sie sind die Lebensader für Bergbauern. «Einstein» stellt ein paar der speziellsten Minibahnen vor und zeigt, warum der Begriff „ klein aber fein“ im Urnerland besonders grosse Bedeutung hat.

  • City-Seilbahnen: Schwebend über Stau und Chaos hinweg

    City-Seilbahnen: Schwebend über Stau und Chaos hinweg

    London bekommt sie, Rio de Janeiro und New York haben sie schon: eine Luftseilbahn durch die City. «Einstein» zeigt, wie Millionen-Metropolen auf Gondeln setzen, um das Chaos auf den Strassen zu entschärfen. Die Vorteile der schwebenden Verkehrs-Lösung für Pendler sind eklatant. Beispiel Rio: Wer früher vom Zentrum in den Norden der Stadt wollte, musste mit zwei Stunden Auto-oder Busfahrt rechnen. Die neue 3.5 Kilometer lange Luftseilbahn schafft es in gerade mal 17 Minuten.

  • Alptraum Seilbahn: Gefangen in der Kabine

    Alptraum Seilbahn: Gefangen in der Kabine

    So hatte sich Georg Lütkenhaus seinen Skitag auf der Diavolezza nicht vorgestellt. Kurz vor der Bergstation blieb die Kabine stehen, nichts ging mehr. 75 Skifahrer sassen fest und mussten evakuiert werden. Der 22jährige blieb ruhig, nahm sein Handy und filmte das aussergewöhnliche Ereignis.

  • Arbeitsplatz in luftiger Höhe: Die Seilbahnmechatronikerin

    Arbeitsplatz in luftiger Höhe: Die Seilbahnmechatronikerin

    Eigentlich wollte sie Krankenschwester werden, die 21jährige Debora Rhyner aus Elm. Um Geld zu verdienen, arbeitete sie bei den einheimischen Bergbahnen und wurde dabei vom Seilbahnvirus infiziert. Kurz entschlossen änderte sie ihren Berufswunsch und begann die vierjährige Ausbildung zu Seilbahnmechatronikerin. Ein Job zwischen Elektronik und Mechanik, zwischen Kundenbetreuung und Hochseilakrobatik.