«Einstein» vom 27.9.2012

«Einstein»-Spezial

Die Vorteile von Plastic bestechen: Es ist billig, praktisch, formbar und leicht. Die Kehrseite: Plastic verrottet nicht und reichert sich in der Umwelt an – mit verheerenden Folgen für das marine Ökosystem. «Einstein» liefert Fakten und Hintergründe und zeigt: Plasticabfall ist nicht zwingend Müll.

Beiträge

  • Vom Kultobjekt zum Umweltschreck

    Ist Plastic ein billiger industrieller Ersatzstoff oder ein Symbol für den Fortschritt? In den Archiven des Schweizer Fernsehens finden sich alle Variationen: Luxusgüter werden erschwinglich, Plasticspielzeug erobert das Kinderzimmer. Plastic als Wunderstoff, Umweltverschmutzer, Heilsverkünder und Teufelszeug.

  • Ein Familienleben ohne Plastic

    Ist es möglich, ganz ohne Plastic zu leben? Zumindest fast, glaubt die Österreicherin Sandra Krautwaschl. Sie und ihre Familie verzichten seit drei Jahren auf Plastic, wo immer es nur geht. «Einstein» erlebt, was das im Alltag so mit sich bringt.

  • Karbon wird fabriktauglich

    Federleicht und steinhart ist der Baustoff, der die Auto- und Flugindustrie beflügelt: Der mit Kohlefaser verstärkte Kunststoff, genannt Karbon, gilt heute als Schlüsseltechnologie zum Sprit-Sparen. Doch Karbon kann bis heute nicht befriedigend industriell hergestellt werden. Schweizer Forscher präsentieren nun eine Lösung.

  • Müllkippe Meer

    Jahr für Jahr gelangen gut 6 Millionen Tonnen Müll ins Meer - das meiste davon: Plastic. Das hat verheerende Folgen: Plastic verrottet nicht, sondern zerfällt in immer kleinere Stücke. Auf diesem Weg gelangt es in die marine Nahrungskette und damit schliesslich auch wieder auf unsere Teller.

  • Ein Plasticstuhl geht auf Reisen

    Ein Plasticstuhl geht auf Reisen

    Er ist das Plasticmöbel schlechthin: Der Monoblock-Plastic-Gartenstuhl, ebenso hässlich wie billig... Doch was macht man mit einem solchen Stuhl, wenn man ihn nicht mehr braucht? «Einstein»-Moderator Tobias Müller geht auf eine Entsorgungstour.

  • Plastic aus dem Schlachthaus

    Plastic im Grüngutcontainer - jedes Kind weiss, dass das nicht geht. Falsch. Heute gibt es biologisch abbaubare Kunststoffe. Doch auch diese haben ein Problem: Meist bestehen sie aus Mais- oder Kartoffelstärke, also aus wichtigen Lebensmitteln. Es ginge auch anders, wie Forscher der TU Graz zeigen: Sie machen Biokunststoff aus Schlachtabfällen.