«Einstein» und die letzte Ruhe

Nichts ist so sicher wie der Tod. Und doch blenden wir die Frage, wie und wo wir unsere letzte Ruhe finden wollen, gerne aus. Dabei gibt es gute Gründe, sich rechtzeitig Gedanken darüber zu machen. Denn die Möglichkeiten, wie man über seine sterbliche Hülle verfügen kann, sind heute vielfältiger denn je. «Einstein» zeigt, warum uns unsere letzte Ruhe nicht egal sein sollte.

Beiträge

  • Die letzte Ruhe - So vielfältig wie das Leben

    Für immer mehr Menschen ist der traditionelle Friedhof längst nicht mehr als letzte Ruhestätte gesetzt. Sie suchen Freiheit und Individualität – auch nach dem Tod. Ob Bestattung in freier Natur oder Diamantschmuck aus der Asche des Verstorbenen: Gerade in der Schweiz ist im Vergleich zum Ausland besonders viel erlaubt.

  • Der Exhumator – Wicki und seine Toten

    Allein schon die Berufsbezeichnung klingt düster: Exhumator. Seit 30 Jahren gräbt Heinz Wicki auf Friedhöfen Tote aus. Kürzlich musste er bei Sarnen Verstorbene exhumieren, deren Körper im lehmigen Boden auch nach Jahrzehnten nicht verwest waren. Eine sehr spezielle Arbeit, die für Heinz Wicki kein Job ist, sondern Berufung.

  • Asche zu Asche - Kremierung als Problem

    Mindestens 8 von 10 Menschen lassen sich nach ihrem Tod kremieren. Die Feuerbestattung gilt als unkompliziert, schnell und sauber. Doch ein kritischer Blick zeigt, dass die Emissionen für die Umwelt problematischer sind als allgemein angenommen. Fakten und Zahlen zur häufigsten Bestattungsform in der Schweiz.

  • Bones - Wenn Knochen erzählen

    Auf dem einstigen Friedhof des Basler Bürgerspitals mussten kürzlich 54 Gräber aus dem 19. Jahrhundert einer Wärmeleitung weichen. Ein Glücksfall für Forscher der Archäologischen Bodenforschung und der Universität Basel. Sie konnten jeden Toten anhand ihrer Krankengeschichte identifizieren. Hinter jedem Skelett, das sie ausgruben, steckt das spannende Schicksal eines Menschen.

  • Ökologisch bestatten - Werden wir zu Kompost!

    Die schwedische Biologin Susanne Wiigh-Mäsak kämpft seit Jahren für ein ökologisches Umdenken im Bestattungswesen. Ihre Idee: Tote zu einem organischen Granulat verarbeiten und dann in einer kompostierbaren Kiste vergraben. Monate später zu Erde geworden, kann der Verstorbene zur Pflanze oder zum Baum seiner Wahl wachsen.