Das Ballett der Teleskope

In Chile steht Alma, die grösste Sternwarte der Erde. 66 hochpräzise Antennenschüsseln arbeiten zusammen wie ein einziges Teleskop – eine faszinierende Choreografie der Maschinen. So liefern sie Bilder, die uns ganz neue Geschichten über die Ursprünge des Universums erzählen.

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Der Tanz der Teleskope

1:05 min, vom 25.2.2016

Das Wichtigste zum Alma-Teleskop

  • Alma bedeutet Atacama Large Millimeter/submillimeter Array. Das Teleskop scannt das Universum in einem bestimmten Bereich der Radiowellen.
  • Es steht in der Atacama-Wüste in Chile; auf der Chajnantor-Ebene, 5000 m.ü.M.
  • Mit Alma können Astronomen extrem kalte Objekte wie interstellaren Staub erforschen, und sehr weit entfernte Objekte aus der frühen Zeit des Universums.
  • 66 Teleskope funktionieren zusammen so, als hätte man ein einziges gigantisches Teleskop mit einer Antennenschüssel von 16 Kilometern Durchmesser.
  • Die gemessenen Daten laufen in einem Supercomputer zusammen. Dort werden die Antennensignale in verwertbare Bilder verwandelt.

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