«Einstein» vom 8.3.2012

Beiträge

  • Neue Einblicke ins Innere der Erde

    Vor einem Jahr wurde Japan von einem gewaltigen Erdbeben getroffen. Die Erde bebt, weil sie ständig in Bewegung ist. Häufig sinkt dabei eine tektonische Platte unter einer anderen ab - man spricht von Subduktion. Was aber genau dabei passiert, war bisher unklar. Geophysikern der ETH Zürich ist es mit Supercomputern gelungen, realistisch zu simulieren, wie dieser Prozess die Dynamik des Erdmantels beeinflusst. Das liefert neue Einblicke ins Erdinnere - auch für die Erdbebenforschung.

  • Schweizer Know-how für japanischen Holzbau

    Erdbeben und Feuchtigkeit machen japanischen Holzhäusern das Leben schwer. So sehr, dass nach rund 25 Jahren meist die Abrissbirne kommt. Mit nachhaltigen Wandelementen aus Holz und Lehm wollen Schweizer Baufachleute die Lebensdauer japanischer Holzhäuser vervierfachen und das Wohnklima verbessern.

  • Termiten: Die Klimatechniker der Natur

    In 4 Milliarden Jahren hat die Natur unzählige Antworten auf die Herausforderungen des Lebens gefunden - wie man sich am besten fortbewegt, an Nahrung kommt, Partner findet und sich an Extreme aller Art anpasst. «Einstein» liefert faszinierende Einblicke in die Eigenheiten von ausgewählten Tieren und Pflanzen. Heute: Die Termiten, die ihre Bauten mit einem perfekten Klimasystem ausrüsten.

  • Blutgefässe als Computerpasswort

    Die Anordnung der Hand-Venen ist bei jedem Mensch einzigartig. Die Biometrie will das ausnützen. Eine Infrarot-Kamera macht ein Foto der Blutgefässe der Hände. Dieses Venenmuster dient als Zutrittscode zum Computer und soll so das Login sicherer machen. «Einstein» zeigt, wie die Technologie funktioniert, erläutert die Vor- und Nachteile und diskutiert die heikle Frage des Datenschutzes.

  • Video «Wie Taxifahrer Alan Billis zur Mumie wurde» abspielen

    Wie Taxifahrer Alan Billis zur Mumie wurde

    Am 14. Januar 2011 starb der britische Taxifahrer Alan Billis an Lungenkrebs. Er hatte sich freiwillig gemeldet und seinen Körper für eine Mumifikation zur Verfügung gestellt. Ein Forscherteam balsamierte Billis‘ Körper während 93 Tagen ein. «Einstein» zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Forscher zu kämpfen hatten, ob sich die erste Mumie der Neuzeit mit den Jahrtausenden alten Vorbildern messen kann und wie die Ehefrau von ihrem mumifizierten Gatten Abschied nahm.