«Einstein» vom 4.6.2015

Beiträge

  • Ägypten: Stillstand in der Forschung

    Wer in Ägypten forschen will, hat es ausserordentlich schwer. An der Universität Kairo, der zweitgrössten Hochschule des afrikanischen Kontinents, fehlt es an Geld und Infrastruktur. Viele junge Forscher wandern deshalb ab in den Westen oder versuchen, mit Privatinitiative voranzukommen.

  • Blütezeit der orientalischen Wissenschaft

    Islamische Wissenschaftler waren einmal Weltspitze – allerdings war das vor über tausend Jahren. Als das christliche Europa im dunklen Mittelalter scheinbar schlief, erblühte in den islamischen Grossreichen eine Hochkultur. Doch das Blatt wendete sich. Während der Westen sich im Zuge der Aufklärung vom Diktat der Kirche freimachte, bestimmten in der islamischen Welt immer häufiger fundamentalistische Strömungen die Forschung.

  • Türkei: Frauen in Männerdomänen der Wissenschaft

    Während Frauen bei uns in den Naturwissenschaften unterrepräsentiert sind, machen sie in der islamischen Türkei häufig wissenschaftliche Karriere. Der Anteil der Frauen in naturwissenschaftlichen Fächern ist bis hinauf zu den Professorinnen rund doppelt so hoch wie bei uns. Das überraschende dabei: Das hat vor allem mit der männerdominierten Kultur im Osmanischen Reich zu tun.

  • Eine App gegen Zecken

    Zecken, den lästigen und gefährlichen kleinen Blutsaugern, soll man aus dem Weg gehen. Das ist mit einer neuen App der ZHAW Wädenswil einfacher geworden: Eine neue Zecken-Gefahrenkarte gibt viel genauer Auskunft über Risiken. Sie basiert auf statistischen Daten von Geografie, Bodenbeschaffenheit, Besiedelungsdichte und Bepflanzungsarten und wird mit aktuellen Angaben zu Wetter und Klima kombiniert. Ausserdem kann man Zeckenstiche anonym melden und so die Genauigkeit der Angaben verfeinern.

  • Wurmkompost: Kompostieren für Städter

    500'000 Tonnen Bioabfall landen schweizweit jährlich in unserem Hauskehricht. Das muss nicht sein, findet ein Jungunternehmen und lanciert die Wurm-Kompostierung für die heimischen Küchenecke: Hunderte Würmer verarbeiten in einem Behälter bis zu 2,5 Kilo Rüstabfälle und Lebensmittel pro Woche zu einem Hochleistungsdünger, der Pflanzen viel weniger anfällig macht für Blattlausbefall. «Einstein» schaut hinein in den Kompost.