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Fünfmalklug Ist Tofu heilig?

Tofu liegt seit Jahren im Trend und findet sich immer häufiger auf den Tellern der westlichen Welt. Vielen ist er heilig – und das auch im wahrsten Sinne des Wortes.

Tofu im Laden
Legende: Tofu gibt es in etlichen Variationen: Vom Seidentofu über eingelegten und geräucherten Tofu bis hin zu stinkendem Tofu. Reuters

Tofu ist sehr proteinhaltig und deshalb prädestiniert als Fleischersatz wie kaum ein anderes Lebensmittel. Bei Vegetariern und Veganern steht er weit oben auf dem Speiseplan. Tofu, ein Bohnenquark, wird aus Sojabohnen-Teig hergestellt. Soja ist heute als Lebens- wie auch als Futtermittel nicht mehr wegzudenken.

Die USA, Brasilien und Argentinien sind weltweit die mit Abstand grössten Produzenten. Das war jedoch nicht immer so: Der Westen entdeckte diese Pflanze erst im Laufe des 18. Jahrhunderts für sich. Zuvor kannte man sie vorwiegend in Asien.

Dort zählt die Sojabohne seit Jahrtausenden zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und geniesst einen hohen Stellenwert. Das brachte ihr den Ruf als heilige Pflanze ein. Somit fällt auch eine gewisse «Heiligkeit» auf den Tofu, der aus Sojabohnen hergestellt wird. Und zwar schon seit mehr als 2000 Jahren. Die Chinesen waren wahrscheinlich die Ersten, die rund 200 vor Christus aus Sojabohnen Tofu herstellten. Später verbreiteten buddhistische Mönche den Tofu in weiten Teilen Asiens. Der Bohnenquark passte ideal zu ihrer vegetarischen Lebensweise.

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