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Fünfmalklug Wer ist der Weltklimarat?

Die Institution, die immer wieder in den Schlagzeilen ist, hat keine Regierungsgewalt. Dass sie dennoch viel Einfluss hat, zeigen auch die Reaktionen auf ihre wissenschaftlich basierten Berichte, die immer wieder heftig ausfallen – von Zustimmung bis zu heftiger Kritik.

Fachleute des IPCC und andere Experten bei einer Uno-Konferenz in Paris im Februar 2007 zu Problemen durch den Klimawandel.
Legende: Einflussreiches Gremium: Fachleute des IPCC und andere Experten sprachen bei der Uno-Konferenz in Paris 2007 zu Problemen durch den Klimawandel. Reuters

Der Weltklimarat trägt offiziell eigentlich die Bezeichung «IPCC». Das bedeutet: Intergovernmental Panel on Climate Change, also «Zwischenstaatlicher Ausschuss zum Klimawandel». Diese bürokratische Bezeichnung geht auf zwei Uno-Organisationen zurück, die ihn im November 1988 angesichts der globalen Erwärmung gründeten: das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO).

Die Aufgabe des Weltklimarats in Genf, dem inzwischen fast 200 Mitgliedsländer angehören, ist hochkomplex: Er soll aufzeigen, wie sich der Klimawandel auf Natur und Mensch auswirkt, ob und, wenn ja, wie er gebremst werden kann – und welche Anpassungsstrategien es gibt. Dabei forscht er nicht selbst, sondern sammelt Daten und wertet sie aus. Bislang wurden 1990, 1995, 2001 und 2007 umfassende Berichte veröffentlicht. Am 5. Report, dessen drei Teile 2013 und 2014 veröffentlicht werden, sind insgesamt über 830 Experten und Autoren beteiligt.

Für seinen Kampf gegen den Klimawandel erhielt der IPCC 2007 den Friedensnobelpreis. Sein Einfluss ist mittlerweile so stark, dass nach seinem Vorbild eine weitere Organisation geschaffen wurde: der Weltrat für Biologische Vielfalt (IPBES), dessen Sekretariat seit April 2012 in Bonn seinen Sitz hat. Von der Bedeutung seines Vorbilds ist er allerdings noch weit entfernt.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Irene Scherrer, Arosa
    Ja genau, belügt euch nur selber! Alles ist in bester Ordnung, da macht nur jemand wieder einmal Panik- wie schon solo oft, man mag`s nicht mehr hören… Die ganzen Arten die aussterben, Dürreperioden die von Überschwemmungen abgelöst werden- alles nur Quatsch?!?! Macht die Augen auf- uns mag`s noch einigermassen gut gehen, aber denkt an Eure Kinder und Enkelkinder, ihr Ignoranten!
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  • Kommentar von Christian Vogel, Laupen
    An dieser Stelle sollte man sich bewusst sein, dass der IPCC eine rein politische Organisation mit genau 1 Aufgabe ist: Den Klimawandel belegen und politisch relevant aufarbeiten. Die Reaktion vieler Wissenschaftler aus massgebenden Forschungsgebieten legt die Vermutung nahe, dass sich die für die Aufgabe des IPCC "angehörten" und berücksichtigten "Peers" vorzugsweise unter Gleichgesinnten finden. Diese Einseitigkeit hat Gründe: Es geht um handfeste Interessen und sehr, sehr viel Geld.
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    1. Antwort von Maria Keller, Effretikon
      So ein Quatsch! Also entweder sind Klimaforscher eine weltweite Verschwörung, die auch noch das Klima heimlich beeinflussen, um ominöse Gelder zu erhalten, oder der Konsens unter den Wissenschaftlern ist da weil es nunmal die passendste Theorie ist, die wir haben. Wenn hier jemand ein finanzielles Motiv hat, sind es die ganzen Corporations die die Umwelt und das Klima belasten.
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    2. Antwort von H. Bühler, Kloten
      @Maria Keller: Nein, nicht alle Klimaforscher sind an dieser Verschwörung beteiligt. Es gibt sogar eine Vereinigung (NIPPC) von Klimaforschern, die BELEGEN, dass das IPCC Falschinformationen verbreitet. CO2 = Planzenwachstum Sollte es tatsächlich einen Klimawandel geben, wird dieser von der Sonne und dem Mond verursacht und nicht vom Menschen. Zudem hat sich die Erde seit 12 Jahren nachweislich nicht erwärmt.
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    3. Antwort von Irene Scherrer, Arosa
      Wenn es noch genügend Pflanzen gäbe, die das ganze von uns ausgestossene CO2 in Sauerstoff umwandeln könnten. Aber leider wird das Chlorophyll durch unser zutun immer weniger. Pflanzt mal lieber Bäume wenn es so weiter geht...
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