Wie funktionieren Mückensprays?

Mückensprays enthalten verschiedene Wirkstoffe. Alle haben ein Ziel: Das lästige Stechen von Mücken zu stoppen. Bei den Wirkstoffen gibt es Unterschiede – auch in der Schutzdauer.

Eine Mücke sticht in die Haut eines Menschen.

Bildlegende: Blutsauger: Mit ihrem Rüssel saugen die Mücken das Blut aus ihren Opfern. Sie haben es auf die Eiweisse im Blut abgesehen. Keystone

In den Sprays kommen meist die Inhaltsstoffe Diethyltoluamid (DEET) oder Citriodiol zum Einsatz. Diese Duftstoffe haben eines gemeinsam: Sie vertreiben oder desorientieren die unbeliebten Blutsauger.

Vor allem Sprays mit langer Schutzzeit von etwa sechs bis sieben Stunden werden mit dem synthetischen DEET hergestellt. Er verstärkt oder schwächt die Duftstoffe des Menschen, sodass die «Sensoren» des Insekts mit falschen Informationen beliefert werden – die Mücke verliert dadurch den Orientierungsinn. Der Stoff aus 3-Methylbenzosäure wirkt am besten, ist aber auch umstritten. Er kann laut Studien gesundheitliche Probleme wie Schleimhautreizungen und Beeinträchtigungen des Nervensystems auslösen.

Sprays mit kürzeren Schutzzeiten von ungefähr drei bis vier Stunden enthalten oft den natürlichen Wirkstoff Citriodiol. Er besteht aus Extrakten von Zitronen-Eukalyptusblättern und gilt laut Fachleuten gesundheitlich unbedenklich. Die Blutsauger flüchten, sobald sie die säuerlichen Duftstoffe riechen.