«Einstein» vom 2.4.2015

Beiträge

  • Navigationssystem Galileo: Schaffen es die Europäer diesmal?

    Zwei Satelliten für das europäische Pendant zum GPS der Amerikaner, sind beim letzten Start von der Trägerrakete nicht in der richtigen Erdumlaufbahn ausgesetzt worden. Eine weitere Panne für das Projekt, das eigentlich längst laufen sollte. Jetzt werden zwei weitere Satelliten ins All geschickt. «Einstein» berichtet, warum es dabei um weit mehr geht als nur um Prestige.

  • Eine schöne Handschrift zahlt sich aus

    Auch wenn Experten die Verkümmerung der Handschrift beklagen und Tastaturschreiben im digitalen Zeitalter unerlässlich ist: An den Vorteilen einer schönen Handschrift hat sich nichts geändert. Lesbarkeit zahlt sich ein Leben lang aus, im Geschäft, bei Prüfungen, im Privatbereich. Wer später eine unleserliche Handschrift haben wird, zeichnet sich schon im Vorschulalter ab. Forscher der Pädagogischen Hochschule Bern haben deshalb ein Früherkennungssystem entwickelt.

  • Schlechte Schüler lehren Roboter schreiben

    Wenn ein Schulkind einem anderen beim korrekten Schreiben hilft, verbessert sich seine eigene Schrift. Doch wer könnte dem schwächsten Schüler helfen? Die Antwort: Ein Roboter der vorgaukelt, noch mehr Defizite beim Schreiben zu haben. Mit dem Projekt «CoWriter» gehen Forscher der EPFL einen unkonventionellen Weg, um gegen die Schreibschwäche anzugehen.

  • Kleider machen Dünger?

    Was macht man eigentlich mit alten Klamotten, die niemand mehr tragen kann? In der Schweiz werden viele verbrannt. Doch in Zeiten der Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe wäre es doch besser, die alten Fasern verrotten zu lassen und in einen guten Humus zu verwandeln. Deutsche Chemiker erforschen nun, wie schnell oder langsam das vor sich geht und welche Probleme dabei aus dem Weg zu räumen sind.

  • Serie «Tierische Einwanderer»: Biber

    Tote Bäume soweit das Auge reicht: Auf der Inselgruppe Feuerland an der Südspitze Südamerikas bedroht ein kleines Tier das ganze Ökosystem. Vor knapp 70 Jahren wurde der Biber aus Kanada eingeflogen, um die Pelzindustrie anzukurbeln. Doch die Nager entwickelten in dem wärmeren Klima kein dichtes Fell. Die Tiere wurden ausgesetzt. Ein fataler Fehler. Ohne tierische Feinde frisst sich der Biber seitdem durch die chilenischen und argentinischen Wälder. Die Regierungen wollen die Tiere jetzt ausrotten. Für «Einstein» hat Reporterin Catherine Thommen sich vor Ort ein Bild der Bedrohung gemacht.